Klimaschutz: Weltbank warnt vor Welthungerkrise

Woher kommt eigentlich die Energiewende? Grundlegend waren und sind es Klimaschutzgründe die viele Staaten der Erde, allen voran die Industriestaaten, dazu animiert haben die eigene Energieinfrastruktur zu hinterfragen.

Doch geht die Umstellung auf eine klimafreundliche Technologien womöglich zu langsam? Naturkatastrophen nehmen zu, da sind sich fast alle Klimaforscher, allen voran der Weltklimarat (IPCC), einig. Die Daten lügen nicht und zeigen, dass Extremereignisse wie Düren, Winde, Fluten und Hitzewellen in den letzten Jahrzehnten häufiger vorgekommen sind als in vergleichbaren historischen Zeiträumen. Nun warnt die Weltbank eindringlich davor, dass durch ein Voranschreiten des Klimawandels und damit einhergehender Extremwetterphänomene Millionen von Menschen weltweit verarmen könnten. „Klimaschutz: Weltbank warnt vor Welthungerkrise“ weiterlesen

Gibt es bald eine einheitliche europäische Energiewende?

Momentan ist die europäische Energiewende wie ein Flickenteppich gestaltet. Jeder Mitgliedstaat hat andere Förderbedingungen und auch die politischen Rahmenbedingungen unterscheiden sich teils erheblich.

Mit dem Ausrufen seines Top-Ziels hat EU-Präsident Jean-Claude Juncker nun allerdings die Hoffnungen für eine einheitliche europäische Energiewende geweckt. Ziel der Europäischen Union ist vor allem die Wettbewerbsstärkung im Bereich der erneuerbaren Energien, sodass insbesondere die effizientesten Anlagen eine Förderung erhalten. „Gibt es bald eine einheitliche europäische Energiewende?“ weiterlesen

Der ewige Dissens

Der Kohleausstieg ist ein heikles Thema. Gerade die Bundesländer, deren Wirtschaft immer noch zu einem Großteil von der Kohleindustrie zehrt, halten erfahrungsgemäß wenig vom Abschied von der Kohlekraft. Es überrascht daher wenig, dass der neueste Vorschlag für den Kohleausstieg bis 2040 wieder einmal für Unmut bei den „Kohleländern“ sorgt. So kam der Vorschlag des Think-Tanks Agora Energiewende vor allem beim brandenburgischen Minister für Wirtschaft und Energie Albrecht Gerber schlecht an.

„Wer ist eigentlich Agora?“

Gerber schäumte vor Wut über die Studie von Agora, die unter dem Titel „Elf Eckpunkte für einen Kohlekonsens“, einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle skizziert und entsprechende Maßnahmen vorschlägt. „Wer ist eigentlich Agora? […] Was legitimiert diese so genannte Denkfabrik, einen von der Bundesregierung mit den betroffenen Interessenvertretern gerade erst ausgehandelten Kompromiss schon wieder in Frage zu stellen?“, so Gerbers wenig schmeichelhafte Einschätzung der Studie.

Die Reaktion des SPD-Politikers ist nachvollziehbar, denn immerhin ist Brandenburgs Wirtschaft in hohem Maße vom Braunkohlerevier in der Lausitz abhängig. Ein Kohleausstieg wäre daher vor allem für Brandenburg ein wirtschaftlich extrem hohes Risiko. Die Agora-Studie schlägt dazu vor, Strukturhilfen aus dem Bundeshaushalt für die Bundesländer die am stärksten von einem Ausstieg betroffen sind zu verwenden.

Konzerne sollen für Rekultivierungsfonds zahlen

Um die Lasten der Rekultivierung von ehemaligen Tagebauten zu stemmen, schlägt die Studie einen Fonds vor, der durch die Energiekonzerne in Form einer Abgabe finanziert werden soll. Pro erzeugter Megawattstunde Strom sollen die Konzerne demnach 2,50 Euro in den Fonds einzahlen, sodass bis zum endgültigen Kohleausstieg genügend Geld zusammengekommen ist, um die Rekultivierung zu finanzieren.

Mit der Ausstiegsforderung ist Agora auf einer Wellenlänge mit den hiesigen Umweltverbänden, die sogar frühere Ausstiegszeitpunkte fordern. Zu einem Konsens mit Politikern aus den „Kohleländern“ lässt sich mit Ausstiegsforderung bislang allerdings nicht finden. So auch nicht mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Gerber, der für einen Kohleausstieg “keinen Anlass“ sieht.

Was folgt nach COP21?

Es herrscht weitgehend Einigkeit. Der UN-Klimagipfel von Paris wird als großer Erfolg verbucht, manch einer spricht von einem historischen Meilenstein bei der Bekämpfung des globalen Klimawandels. Doch was folgt auf das Abkommen? Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) fordert, das Deutschland und die Europäische Union die bisherigen Ausbauziele für Erneuerbare Energien anheben. Das sei die Konsequenz aus dem COP21 Zielen. So sieht es zumindest BEE-Geschäftsführer Hermann Falk.

Weltgemeinschaft sendet starkes Signal

Erstmals seit dem Kyoto-Protokoll konnte sich die Weltgemeinschaft wieder auf ein umfassendes Klimaabkommen einigen. Auch wenn das Dokument noch nicht in Kraft getreten ist und relativ wenige verbindliche Passagen enthält, ist es ein deutliches Signal gegen den Klimawandel.

Der Bundesverband Erneuerbare Energien, insbesondere Geschäftsführer Dr. Hermann Falk, drängt nun auf eine Anhebung der europäischen und deutschen Ausbauziele für Erneuerbare Energien. „Auch aus Brüssel sind für alle EU-Staaten deutlich ambitioniertere und verbindliche Ausbauziele erforderlich, wenn wir den Pariser Vertrag für Klimaschutz ernstnehmen.“, so Falk in einem Interview auf dem Online-Portal Recknagel Online.

Ökonomische Chancen für Deutschland

Insbesondere die Bundesrepublik kann ihre Rolle als führende Technologienation im Bereich der Regenerativenergie weiter stärken. Werden die Zielvorgaben von COP21, zum Beispiel das 1,5 Grad Ziel, wirklich ernstgenommen, so ist ein weltweiter Nachfrageboom nach erneuerbarer und effizienter Technologie zu erwarten. Deutschland gilt immer noch als Vorzeigeland der Energiewende und kann daher sowohl Technologie exportieren als auch Know-how. In jeden Fall profitiert die deutsche Wirtschaft von einer derartigen Entwicklung, falls die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und genutzt werden.

Falk weist auch darauf hin, dass der Wärmesektor und der Verkehrsbereich noch ein erhebliches Verbesserungspotential aufweisen. „Noch immer gibt es zu viele gesetzliche Barrieren für Erneuerbare Energien. Zu viele Förderprogramme laufen nicht synchron und widersprechen der von der Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit gewollten Energiewende.

So ist es ein Skandal, dass die staatliche KfW noch immer Ölheizungen fördert und damit den Klimaschutzzielen entgegenarbeitet.“ so der BEE-Geschäftsführer. Tatsächlich ist es der Stromsektor, der in Sachen Energiewende momentan am weitesten ist. Durch die Vorgaben von COP21 ist es nun an der Zeit das auch andere Bereiche der Wirtschaft stärker fokussiert werden. Die Energiewirtschaft, beziehungsweise die Stromerzeugung, ist nicht die einzige Branche mit hohen Treibhausgasemissionen.

Who killed the Electric Car

Heute möchte ich euch im Blog den Dokumentarfilm „Who killed the Electric Car“ vorstellen. Wer Ihn schon gesehen hat kann gerne ein Kommentar zu diesem Artikel schreiben.

Sie klingt wie der Plot zu einem Krimi:

„Who killed the Electric Car“ ist die bizarre Geschichte von gezielter Sterbehilfe aus wirtschaftlichen Motiven.

So unglaublich die Darstellungen in Chris Paines Dokumentarfilm von 2006 erscheinen mögen, so zeigen sie doch auf erschreckend eindeutige Weise, dass der technologische Fortschritt stets von wirtschaftlichen Interessen motiviert, geleitet und – wenn nötig – auch unterdrückt wird:

Der Fall
Es ist die Geschichte eines revolutionären Produkts. Von der Produktion und der testweisen Einführung. Und kurz bevor das Produkt zur Serienreife gebracht ist, nachdem die Werbetrommel gerührt und potentielle Käufer gefunden wurden, beschließen die Hersteller plötzlich, das gezielte „De-Marketing“ und die sukzessive Verschrottung des elektrischen Autos einzuleiten. „Who killed the Electric Car“ weiterlesen

Erneuerbare Energien europaweit auf dem Vormarsch

Immer mehr Menschen interessieren sich aus verschiedenen Gründen für das Thema erneuerbare Energien. Zum einen gehen Brennstoffe wie Erdöl oder Kohle langsam aber sicher aus. Zum anderen wird auch den letzten Skeptikern klar, dass der Kimawandel echt ist und wir etwas dagegen tun müssen.

Klimawandel und erneuerbare Energiequellen
Das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten, schmelzende Gletscher, Wetterextreme, Trockenheit und Überschwemmungen zwingen die Menschen dazu, sich intensiv mit dem Thema Umweltschutz auseinanderzusetzten. Dazu gehört auch Energie sparen, was die Entwicklung erneuerbarer Energien vorantreibt.

Im Gegesatz zu fossilen Brennstoffen sind Sonne, Wind, Wasserkraft und Erdwärme klimafreundlich und fast unbegrenzt vorhanden. Doch leider nicht in allen Gebieten gleichermaßen. Aus diesem Grund sollte man alle Energiequellen nach geografischer Lage nutzen.

Gebäude sollte man mit Sonne, Holz und Erdwärme heizen. Auf keinen Fall durch Strom, denn das wäre Energieverschwendung und außerdem viel zu teuer. Elektroautos sollten ebenfalls nur mit Ökostrom fahren. Ansonsten wäre es ein großer Energieverlust und eine hohe Umweltbelastung.

Die Sonne als Energiequelle
Die Sonne dient den Geschöpfen der Erde schon seit Millionen von Jahren als unerschöpfliche Licht- und Energiequelle. Ein Leben ohne Sonne wäre nicht möglich und doch ist ihre Energie unerschöpflich und kostenlos.

Man ist schon längst auf die Idee gekomen, die Sonne als Energiequelle zu nutzen, doch erst seit Kurzem legen sich immer mehr Menschen eine Solarthermieanlage zu. Es werden immer mehr Häuser mit Hilfe der Sonne beheizt. Die von Solarkollektoren produzierte Wärme kann auch zum Duschen oder für die Waschmaschine genutzt werden.

Man kann auf zwei Arten Strom produzieren. Sonnenlicht wird direkt von Solarzellen in Strom umgewandelt. Wer diese Technik wählt, wird vom Staat durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz unterstützt. Doch solarthermische Kraftwerke sind in sonnenreichen Gebieten deutlich wirtschaftlicher. Große Spiegel bündeln das Sonnenlicht und wandeln es in Wärme um. Diesen Strom kann man über weite Strecken transportieren.

Der Wind als Energiequelle
Die Menschen erkannten schon im Mittelalter, dass man den Wind als Energiequelle nutzen kann. Schon damals gab es Windmühlen, mit denen man Korn mahlte. Die modernen Windmühlen sind technisch ausgefeilter. Obwohl der Wind eine wunderbar nützliche und vor allem kostenlose Energiequelle ist, gibt es einen Nachteil: Er weht nicht ständig.

Doch dank den Vorhersagen der Meteorologen können sich Stromhändler auf diese Tatsache einstellen. Außerdem können Verluste durch Wind- und Wasserstrom aus anderen Regionen wieder ausgeglichen werden.

Deutschland gehört zwar nicht zu den windreichsten Ländern, aber trotz dieser Umstände ist Deutschland der Windenergieweltmeister. Alte Anlagen werden durch neue, leistungsstärkere ersetzt und man baut Offshore-Windparks an der Küste.

Erdwärme als Energiequelle
Erdwärme wird noch nicht so oft wie die Sonne oder der Wind zum Gewinn an Energie genutzt. Es fehlt noch an den nötigen Erfahrungen. Trotzdem schätzt man das Potenzial als enorm hoch ein. Natürlich hängt die Nutzung der Erdwärme von den geologischen Voraussetzungen ab.

Der flüssige Kern erwärmt die Erdkruste, also sind die jahreszeitliche Schwankungen in 10 bis 20 Metern Tiefe nicht mehr zu spüren. Genau diese Wärme wird genutzt, um Strom zu erzeugen und Gebäude zu heizen. Es werden im Boden Erdwärmesonden vergraben. Doch die Erdwärme kann man auch nutzen, um die Straßen eisfrei zu halten.

Biomasse als Energiequelle
Energie kann man auch aus Rohstoffen, die nachwachsen, gewinnen. Bekannt ist beispielsweise die Energie, die beim Verbrennen von Mais, Weizen, Raps oder Gras entsteht. Außerdem gewinnt man flüssige Brennstoffe aus Zuckerrohr oder aus Raps- und Sonnenblumenöl.

Biomasse ist eine wichtige erneuerbare Energiequelle, denn sie kann gespeichert werden. Doch die Anbauflächen sind begrenzt.

Krankmeldung aus dem EU-Ausland in Deutschland

Viele wissen nicht, dass man sich auch aus dem Ausland in Deutschland krankschreiben lassen kann. Ein Krankenschein aus dem Ausland für die deutsche Krankenkasse ist durchaus möglich.

In Deutschland kennt man den typischen gelben Krankenschein, oder genauer die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Man erhält immer ein Exemplar zur Vorlage bei der Krankenkasse und ein Exemplar zur Vorlage beim Arbeitgeber.

Auf diesen Krankenschein wird vom Arzt attestiert, dass und wie lange man arbeitsunfähig ist. Außerdem ist der Name der Krankenkasse, der Name des Versicherten, die Versichertennummer und natürlich der Stempel des Arztes auf diesem Krankenschein zu finden. Weiterhin ob es sich um eine Erstbescheinigung oder um eine Folgebescheinigung handelt.

Krankenschein beim Arbeitgeber vorlegen

Wann man diesen Krankenschein spätestens beim Arbeitgeber abgegeben haben muss, steht wahrscheinlich im Arbeitsvertrag oder in den tariflichen Bedingungen. Bei vielen Arbeitgebern reicht es, wenn der Krankenschein am 3 Tag bei ihm auf dem Tisch liegt. Selbstverständlich sollte man seinen Arbeitgeber aber so früh es geht über die Krankschreibung informieren, da er ja eventuell umdisponieren muss.

Es gibt aber auch Arbeitgeber, die von ihrem Arbeitnehmer verlangen, dass Eine Krankschreibung ab dem ersten Tag der Krankheit erfolgen muss. Anderer Arbeitgeber räumen hier eine Karenz ein, z.b. dass man zwei Tage ohne Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung daheim bleiben darf. Auch dies hängt von denen Tarifbedingungen und dem individuellen Arbeitsvertrag ab.

Krankenschein bei der Krankenkasse vorlegen

Auch die Krankenkasse erhält einen Durchschlag der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Die Krankenkasse prüft vom ersten Tag an, ob sie einen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall haben. Außerdem mit der Krankenschein benötigt, damit der Arbeitgeber gegebenenfalls von der Krankenkasse einen Teil des Arbeitsentgelt ist erstattet bekommt. Gerade für kleinere Firmen ist dies eine große Erleichterung, denn diese erhalten bis zu 80% des Arbeitsentgeltes ist von der Krankenkasse erstattet.

Sind sie länger als 6 Wochen krank, wird der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung in der Regel einstellen, und dieser wird dann von der Krankenkasse übernommen.

Regelungen bei Erkrankung im Ausland

Die gleichen Regelungen gelten, sollte man im Ausland erkranken. Auch hier geht man zum Arzt und lässt sich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Diese wird wahrscheinlich anders aussehen als die deutsche Variante, eventuell bekommen sie auch keine Durchschläge und müssen diese kopieren. Diese kopieren ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung reichen sie dann wiederum beim Arbeitgeber und bei der Krankenkasse ein Punkt

Sollten Sie während des Urlaubs erkranken, können Sie eventuell so auch Ihre Urlaubstage zurück bekommen. Die Urlaubstage sollen der Erholung dienen, und wenn sie im Urlaub erkranken, und sich dies vom Arzt bestätigen lassen, sollten Sie in der Regel ihren Urlaub zurück bekommen und später in Anspruch nehmen können.

Krankschreibung bei Wohnsitz im Ausland

Hierfür gibt es auch bereits ein rechtskräftiges Urteil eines Landessozialgerichtes. In diesem Fall klagte eine Busfahrerin, gegen ihre deutsche Krankenkasse. Als Grenzgängerin wohnt in dieser Busfahrer in Spanien und hat aber in Deutschland gearbeitet.

Obwohl die Krankenkasse anfangs kommt problemlos zahlte, wollte diese Nacht viereinhalb Monaten nicht mehr weiter zahlen. Dies war im Jahr 2011. Da Krankheitsverlauf der Bus fahren war durch den behandelnden Arzt lückenlos auch über eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung abgedeckt. Die Busfahren legte zunächst Widerspruch ein, der abgelehnt wurde.

Auch das Sozialgericht Trier, lehnte die Klage der Busfahrerin zunächst ab. ein etwaiger Anspruch sei gemäß § 16 SGB V zum Ruhen gekommen.

Auch damit gab sich die Klägerin nicht zufrieden und klagte weiter vor dem Landessozialgericht. Hier wurde dann festgestellt dass das EU-Recht vor das Sozialgesetzbuch gehe. Das EU-Recht gab also der Klägerin recht.

Art. 21 Abs. 1 VO (EG) 883/04 geht § 16 SGB V vor. Eine in Deutschland getroffene Feststellung von Arbeitsunfähigkeit verliert grundsätzlich nicht dadurch ihre Wirkung, dass der Versicherte sich danach überwiegend im EU-Ausland aufhält.

Krankschreiben aus der Europäischen Union

Die Rechtsprechung innerhalb der Europäischen Union, ist für Arbeitnehmer eine recht positive Sache. Auch wenn man sich länger im europäischen Ausland aufhält, muss man nicht auf seine soziale Absicherung verzichten.
Detaillierte Infos, zum vor dem Landessozialgericht entschiedenen Fall, können Sie den oben eingefügten Video entnehmen. Dort wird noch einmal ausführlich erklärt, warum die Klägerin letztendlich nach europäischen Recht zu ihrem Krankengeld kam.

Freies Campen in Deutschland – der Paragraphendschungel

Möchte man in Deutschland wild campen bzw autarkes Camping betreiben, gilt es sehr viele Paragraphen zu beachten. Im heute vorgestellten Video beschäftigt sich DF-OutdoorVideos mit dem Paragraphendschungel und den verschiedenen Genehmigungen, die man für autarkes Camping einholen muss.

Im Video wird auf die einzelnen Gesetzestexte näher eingegangen. Interessant sind diese Gesetzestexte vor allem für Camper über 18 Jahre, die keinen Angelschein, Waffenschein , Jagdschein haben, oder über irgendwelche anderen Genehmigungen verfügen.

Gewisse Verbote in autarken Camping oder Wildcamping kann man umgehen, indem man sich vorab diverse Genehmigungen einholt. Doch das ist ein großer bürokratischer Aufwand, den die meisten wohl scheuen werden. Wenn man z.b. auf einem nicht genehmigten Campingplatz Feuer machen möchte, oder ein Zelt aufstellen möchte., braucht man hierfür eine Genehmigung.

Oft ist man aber unterwegs und und weiß am Morgen ja noch gar nicht, wo man sich am Abend aufhalten wird. Das Einholen einer Genehmigung entfällt hier also von vorne rein. Hinzu kommt noch, dass die Gesetzeslage in den verschiedenen Bundesländern auch nicht einheitlich geregelt ist. Es gibt EU-Vorgaben, die natürlich umgesetzt werden müssen. Aber die Bundesländer haben teilweise auch die Hoheit über ihre Verordnungen und nutzen diese natürlich auch.

So können im Video gewisse Dinge als verboten Angegeben werden, die dann in manchen Bundesländern aber erlaubt sind.

Die im Bio vorgestellten Gesetzestexte und Bestimmungen stellen keine Rechtsberatung dar. Rechtsberatung darf man in Deutschland nur, wenn man auch ein Rechtsanwalt ist. Die im Video gemachten Aussagen sind ohne Gewähr und nur vom Ersteller des Videos aus seiner Sicht befolgt die Regeln und Verordnungen.

In Kapitel 1 wird sich mit Verordnungen zu Waffen, Messern und Werkzeugen befasst.

Im Outdoorbereich hat man so gut wie immer ein Messer dabei, aber ist das überhaupt erlaubt? Was zählt hier noch als Haus als übliches Messer und was schon als Waffe. Geregelt ist das in Paragraph 1 Waffenschutzgesetz, Absatz 2:

Waffen sind tragbare Gegenstände,
a)
die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, insbesondere Hieb- und Stoßwaffen;
b)
die, ohne dazu bestimmt zu sein, insbesondere wegen ihrer Beschaffenheit, Handhabung oder Wirkungsweise geeignet sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, und die in diesem Gesetz genannt sind.
Ein normales Küchenmesser kann man von einem Messer, das als Waffe gilt, nur dadurch unterscheiden, dass es seinem Zweck nach nicht als Waffe gedacht war. Messer die beispielsweise eine feste Klinge länger als 12 cmoder einhändig festellbare Klinge haben, dürften laut Gesetz nicht mitgeführt werden.
Mehr und genaueres dazu finden Sie in oben eingefügtem Video.

Kapitel 2 Jagen und Fallen stellen

Zum Thema jagen und Fallenstein orientiert man sich im Video am Bundesland Bayern. Grundlage sind verschiedene Gesetze wie z.b. das Bundesjagdgesetz und das Landesjagdgesetz, in diesem Falle das bayerische Jagdgesetz. Dazu kommen noch Verordnungen zur Ausführung des bayerischen Jagdgesetzes. Die Regelung in den anderen deutschen Bundesländern sind recht ähnlich.

Nur wer ein Jagdrecht besitzt, darf auch jagen. In Paragraph 1 Jagdgesetz finden wir folgendes:
(1) Das Jagdrecht ist die ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, (Wild) zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen. Mit dem Jagdrecht ist die Pflicht zur Hege verbunden.
(4) Die Jagdausübung erstreckt sich auf das Aufsuchen, Nachstellen, Erlegen und Fangen von Wild.
(5) Das Recht zur Aneignung von Wild umfaßt auch die ausschließliche Befugnis, krankes oder verendetes Wild, Fallwild und Abwurfstangen sowie die Eier von Federwild sich anzueignen.
(1) Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, sind:
1.
Haarwild
2.
Federwild

etc…

Bitte sehen Sie sich das ausführliche Video an, bevor Sie einen autarken Camping Trip planen. Es gibt wirklich vieles zu beachten.

  • Quelle: Youtube Video, Untertitel des oben aufgeführten Beitrages für Hörgeschädigte

Glyphosat – Gekaufte Wissenschaft & fragwürdige EU-Behörden

Im heutigen Videoberichte Dr. Peter Clausing, Toxikologe und Mitautor des Reports “Glyphosat und Krebs – gekaufte Wissenschaft”, von neuen Studien und Vertuschungen bei der Verlängerung der Glyphosat-Zulassung in der EU.

Berichtet wird, von den von Monsanto angewandten Tricks und dem Beitrag der Behörden die Glyphosat unbedingt vor einem Verbot retten möchten. Doch was ist neu an den Hersteller Studien zu Glyphosat?

In den letzten Hersteller Studien wurde von Tumorarten berichtet, die man davor nicht entdeckt hatte. Z.b. für Schilddrüsenkrebs, Lungenkrebs, Leberkrebs Nierenkrebs und Magenkrebs.

Angesichts dieser neuen Erkenntnisse muss man die Gründlichkeit der Behörden hinterfragen, was die Bewertung von Glyphosat betrifft. Das Bundesinstitut für Risikobewertung, sieht in den neuen Studien keine neuen Erkenntnisse.

Dr Clausen hält das für Unsinn, das BfR hätte in seinen Bericht zur Bewertung über diese erhöhten Tumor Ratte berichten müssen. BfR hat das allerdings nicht getan, das kann man auch nachlesen. Diese neuen Industrie Studien sind erst im Frühjahr 2017 zugänglich gemacht worden. Die Nach Auswertung dieser Studien ist auch erst im März und April 2017 erfolgt.

Dr Clausen wird gefragt, ob das BfR diese Daten einfach nicht zur Kenntnis genommen habe? Dr Clausen sagt daraufhin: Das BfR habe offenbar keine eigene Auswertung durchgeführt, sondern sich einfach komplett auf die Auswertung der Industrie zu Glyphosat verlassen. Das ist durchaus nicht neu, auch im Jahre 2015 wurde vom BfR eine Auswertung schon mal nicht mit der nötigen Gründlichkeit durchgeführt.

Dr Clausen wird weiterhin gefragt, wie es sich erklärt dass die europäischen bewertungs Behörden Glyphosat immer noch für unbedenklich halten? Die kalifornischen Behörden z.b. hätten wohl den Bericht der internationalen Krebs Agentur sehr ernst genommen. Die Krebs Agentur hat Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft, und das wurde von den kalifornischen Behörden sehr ernst genommen. An und für sich wäre es logisch, ein Warnsignal auf die Etiketten zu bringen.

Die europäischen Behörden haben diese Einstufung nicht beachtet, das muss jetzt noch einmal beleuchtet werden. In der bisherigen Diskussion standen neun verschiedene Tumorarten gar nicht zur Debatte. Diese neun verschiedenen Tumorraten Haben europäische Behörden wie die europäische Chemikalienagentur Und die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit nicht zur Kenntnis genommen.

Zumindest hätte man erwarten können, dass noch einmal eine neue Bewertung vorgenommen worden wäre, statt zu sagen das bisschen wir alles schon. Dr Clausen sagt, das können sie gar nicht gewusst haben.

Ein Teil des gemeinsamen Unionsrechts ist ist das Vorsorgeprinzip in der EU. Dieses Vorsorgeprinzip besagt an und für sich, dass bei begründetem Anlass zur Sorge das ein Mittel negative Folgen für Gesundheit von Mensch Tier oder Umwelt habe, verboten werden müsste. Bei einer begründeten Krebsverdacht sollte die Gesundheit der Bevölkerung oberste Priorität haben.

Die seit 2011 geltende Pestizidverordnung besagt an und für sich, dass alle Pestizide die Krebs auslösen können, verboten werden müssten. Obwohl alle Fakten für eine krebsauslösende Wirkung von Glyphosat sprechen, wurde die Zulassung innerhalb der EU um weitere Jahre verlängert.

 

Mehr erfahren Sie in oben eingefügtem Video.

  • Quelle: Youtube Video, Untertitel des oben aufgeführten Beitrages für Hörgeschädigte

WHO / EU alamiert: Stoffwechselerkrankung Diabetes weiter auf dem Vormarsch

Bei Diabetes mellitus handelt es sich um eine Erkrankung des Stoffwechsels. Umgangssprachlich wird Diabetes oft auch als Zuckerkrankheit bezeichnet, da sie sich durch Probleme mit der Verarbeitung von Zuckermolekülen im Körper auszeichnet.

Alleine in Deutschland leben schätzungsweise rund sieben Millionen Betroffene. Das entspricht immerhin mehr als acht Prozent der Gesamtbevölkerung, wobei der weitaus größte Teil der Erkrankten unter Typ-2-Diabetes leidet.

Krankheitsbild

Wird dem Körper über die Nahrung Glucose zugeführt, gelangt diese durch die Verdauung ins Blut. Das sorgt für einen Anstieg des sogenannten Blutzuckerspiegels. Bei einem gesunden Menschen löst dieser Anstieg die Ausschüttung des Hormons Insulin aus.

Insulin wird durch die Bauchspeicheldrüse gebildet und dient dem Transport der Glucose in die Körperzellen. Im Prinzip wirkt es zu diesem Zweck wie ein Schlüssel, der die Zelle für die Glucose öffnet.

Auf diese Weise werden zum einen die Zellen mit benötigter Energie versorgt und zum anderen wird der Blutzuckerspiegel dadurch reguliert.

Bei Diabetes ist jedoch die Produktion von Insulin gestört. Die Bauchspeicheldrüse produziert es entweder gar nicht mehr oder in zu geringen Mengen, als dass es seine Funktion erfüllen könnte.

Formen

Es gibt im Wesentlichen zwei verschiedene Formen von Diabetes. Man unterscheidet sie in Diabetes-Typ-1 und Typ-2.

Typ-1-Diabetes tritt deutlich seltener auf und betrifft nur rund 10 Prozent aller Fälle. Bei dieser Form ist die Bauchspeicheldrüse nicht in der Lage ausreichend Insulin zu bilden.

Als Folge davon kann der Blutzuckerspiegel nicht reguliert werden und den Zellen fehlt die Glucose, die sie eigentlich als Energiequelle benötigen.

Um diese Folgen ihrer Krankheit zu umgehen, sind Patienten mit Diabetes-Typ-1 auf die Injektion von Insulin angewiesen und messen in diesem Rahmen auch regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel.

Sehr viel häufiger tritt Diabetes-Typ-2 auf. Bei dieser Art entwickelt sich zunächst eine Insulinresistenz. Diese hat dann im Laufe der Zeit eine Reduzierung der Bildung von Insulin zur Folge, was dann schließlich zu einem Insulinmangel führt.

Diabetes-Typ-2 kann durch entsprechende Veranlagungen in der Familie begünstigt werden. Hauptsächliche Ursache dürften allerdings zu wenig Bewegung und eine ungesunde Ernährung sein.

Aus diesem Grund betrifft Diabetes-Typ-2 auch vor allem Menschen mit Übergewicht. Obwohl diese Form der Zuckerkrankheit auch als Altersdiabetes bezeichnet wird, lässt sich in den letzten Jahren beobachten, dass immer mehr junge Menschen daran erkranken.

Behandlungsmöglichkeiten

Zur Behandlung von Diabetes stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Welche davon die richtige ist, hängt von der Art sowie den jeweiligen Umständen ab.

Einen Bereich der Behandlung stellt die sogenannte Basistherapie dar. Dabei geht es vor allem um eine Veränderung der Gewohnheiten. Es wird auf eine ausgewogene Ernährung geachtet und mehr Bewegung in den Alltag integriert.

Bei übergewichtigen Patienten wird in diesem Zusammenhang auch eine Reduzierung des Gewichts angestrebt.

Darüber hinaus stellen Antidiabetika, die oral eingenommen werden können, zumindest bei Typ-2-Diabetes in einem frühen Stadium, eine mögliche Therapieform dar. Diese sollen den Blutzuckerspiegel senken und die Wirkung des Insulins erhöhen.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten stellen die Verabreichung des Hormons GLP-1 sowie die Einnahme von Insulin dar.

In jedem Fall sollte die Diagnose Diabetes nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da die Erkrankung weitere Beschwerden nach sich ziehen kann, sofern sie nicht adäquat behandelt wird. Wer davon betroffen ist, sollte sich deshalb in jedem Fall Hilfe bei seinem Arzt holen.