Beherbergungsverbot – Deutschland und einzelne Bundesländer 2020

Hierzulande gilt inzwischen in den meisten Bundesländern ein Beherbergungsverbot für Reisende aus bestimmten innerdeutschen Risikogebieten. Genauer gesagt, heißt das, dass Reisende nur in Pensionen und Hotels übernachten dürfen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorlegen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Eine deutschlandweite Regelung gibt es allerdings bisher immer noch nicht. In einigen Bundesländern gibt es abweichende bzw. gar keine entsprechenden Schutzverordnungen hinsichtlich der Pandemie.

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Beherbergungsverbot Regeln beruflich & Geschäftsreisen

In den letzten Wochen kam der Reiseverkehr fast gänzlich zum Erliegen. Gleiches galt für Geschäftsreisen. Ganz langsam kommt es jetzt aber wieder zu einer Normalisierung. Doch gerade bei Dienstreisen ins Ausland ist weiterhin Vorsicht geboten um nicht Gefahr zu laufen aufgrund der Quarantäneverordnung wertvolle Mitarbeiter zu verlieren.

Vor der Dienstreise gilt es eine Vielzahl an Regeln zu beachten. Hinsichtlich der Reiserückkehr ist zudem die Einreiseverordnung des jeweiligen Bundeslandes bedeutend. In sämtlichen 16 Bundesländern hierzulande gibt es eine solche Verordnung. Grundsätzlich sieht diese eine zweiwöchige Quarantäne vor, sobald der Dienstreisende wieder nach Deutschland einreist. So legt die Landesverordnung zwar dieselbe Muster-Verordnung vor, allerdings haben die Bundesländer einen gewissen Gestaltungsspielraum. Zumal die einzelnen Bundesländer ihre Verordnung den aktuellen Entwicklungen jeder Zeit anpassen können. Dies kann demnach erheblichen, wie kurzfristigen Änderungen führen.

Beherbergungsverbot Bayern

Reisende ohne einen negativen Corona-Test, die aus Corona-Hotspots aus Deutschland in Bayern einreisen möchte, dürfen seit dem 08. Oktober 2020 nicht mehr in bayerischen Gaststätten, sowie Hotels übernachten. Das Beherbergungsverbot soll für deutsche Reisende aus Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gelten. Demnach dürfen derzeit Reisende, die aus den Städten Hamm, Remscheid, Vechta, Esslingen, Hagen, Berlin und weiteren Regionen stammen nicht in Bayern Urlaub machen, wenn sie keinen 48-Stunden alten Corona-Test vorweisen können.

Beherbergungserbot Mecklenburg Vorpommern

Mecklenburg Vorpommern hingegen will derzeit bi noch strengeren Corona Regeln bleiben. Demnach gilt hier zusätzlich zum Beherbergungsverbot, sowie zur Reisebeschränkung ebenso die Quarantänepflicht für Besucher aus Risikoregionen. So dürfen Touristen hier auch nur einreisen, wenn ein negativer Corona-Test vorliegt, der nicht älter als 48 Stunden ist. Trotz des Tests gilt es dann noch eine 14-tägige Quarantäne in Kauf zu nehmen. Diese kann allerdings verkürzt werden, wenn ein erneuter Test nach fünf bis sieben Tagen negativ ausfällt.

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Beherbergungsverbot NRW

Aktuell finden sich in NRW rund elf Großstädte die den Inzidenzwert überschreiten. Wenn die Zahl innerhalb von sieben Tagen über 50 pro 100.000 Einwohner ansteigt, soll es in den betroffenen Gebieten eine erweiterte Maskenpflicht, Sperrstunden, Alkoholbeschränkungen, sowie Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum geben. Von einem Beherbergungsverbot ist in NRW derzeit noch nicht die Rede.

Beherbergungsverbot Hamburg

In Hamburg hingegen zählt das gesamte Stadtgebiet, nicht der einzelne Bezirk. Das bedeutet, dass bevor nicht ganz Hamburg die Sieben-Tage-Grenze überschreitet, können Hamburger weiterhin an der Ostsee Urlaub machen. Demnach gilt auch hier das Beherbergungsverbot erst einmal nicht.

Beherbergungsverbot Hessen

Menschen, die in deutschen Risikogebieten leben oder von dort nach Hessen reisen möchten, dürfen auch hier nicht in Pensionen, Hotels oder Ferienwohnungen übernachten. Auch in Hessen herrscht demnach ein Beherbergungsverbot. Allerdings soll diese neue Regel mit einem Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist außer Kraft gesetzt werden können.

Gleiches gilt ebenfalls für Brandenburg. Auch hier wurde ein Beherbergungsverbot erlassen, welches aber mit Hilfe eines negativen Corona-Tests umgangen werden kann.

Beherbergungsverbot Thüringen

In Thüringen hingegen sollen Reisende aus Corona-Risikogebieten in Deutschland nicht vor verschlossenen Hotel- oder Pensionstüren stehen. Die Landesregierung will in diesem Fall das beschlossene Beherbergungsverbot, welches von den anderen Bundesländern beschlossen wurde, nicht mittragen. Demnach gibt es in Thüringen kein Beherbergungsverbot.

Beherbergungsverbot Sachsen Anhalt

Menschen, die hierzulande in einem Corona Risikogebiet wohnen und dort aus nach Sachsen Anhalt reisen möchten, dürfen derzeit auch dort in keinem Hotel, in keiner Pension und auch in keiner Ferienwohnung übernachten. Auch Sachsen Anhalt hat sich für das Beherbergungsverbot ausgesprochen. Lediglich ein negatives Corona-Testergebnis, welches nicht älter als 48 Stunden ist, kann diese neue Regel außer Kraft setzen.

Beherbergungsverbot Baden Württemberg

In Baden Württemberg ist es ebenfalls untersagt in Beherbergungsbetrieben Gäste aufzunehmen, wenn sich diese in einem Land, Stadtkreis oder kreisfreien Stadt innerhalb Deutschlands aufgehalten oder darin ihren Wohnsitz haben, in dem der Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vorangegangenen sieben Tagen überschritten wurde. Lediglich, wenn ein Nachweis vorliegt, dass Gäste sich nicht in diesen Regionen aufgehalten haben, können Ausnahmen gemacht werden.

Fazit: 16 Länder, 16 verschiedene Regelungen für innerdeutsche Risikoreisen. Bund, wie Länder haben sich schon Anfang Mai darauf verständigt, nicht erforderliche Reisen in besonders vom Coronavirus betroffene Regionen  hinein und auch aus ihnen wieder heraus einzuschränken, wenn die Infektionszahlen über eine Grenze von 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen treten. Viele Länder haben allerdings daraufhin ganz eigene Regeln erlassen. Dazu gehört auch das Beherbergungsverbot für Einreisende aus Risikoregionen. Ein Dschungel von unterschiedlichen Regeln, die jedes Bundesland anders handhabt.

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