Corona Hilfe zurückzahlen – Fördersumme Rückzahlung nicht verpassen!

In den vergangenen Monaten haben zehntausende Unternehmen Corona Hilfe erhalten. Nicht jeder hat hier allerdings auch das Kleingedruckte genau studiert, so dass so mancher Betrieb die Corona Hilfe zurückzahlen muss. Nur wer wirklich in einer existenzbedrohenden Lage war, darf das Geld am Ende auch behalten.

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Wer muss die Corona Hilfe zurückzahlen?

Als im März 2020 die Pandemie über unsere Welt hereinbrach und Schulen, Geschäfte, Restaurants und Ähnliches schließen mussten, war die Not bei zahlreichen Betrieben riesengroß. Genauso groß war dann auch erst einmal die Erleichterung, als Wirtschaftsminister Soforthilfen zur Verfügung stellte. Zügig, wie unbürokratisch erfolgte dann auch prompt die Auszahlung der Corona Hilfe, gestaffelt nach Unternehmensgröße. Ein Online-Antrag reichte hier in den meisten Bundesländern völlig aus.

Doch jetzt kommt für viele Unternehmen das böse Erwachen, denn wer zu Unrecht die Corona Hilfe erhalten hat, muss diese nun wieder zurückzahlen. In einigen Fällen kann dies sogar zu strafrechtlichen Ermittlungen führen, denn der Zuschuss diente nicht als Präsent für jedermann. Nur wer tatsächlich in einer Existenzkrise steckt, hat ein Anrecht auf Corona Hilfe. Zumal auch die Existenzkrise genau definiert ist. Wer also nicht genügend Einnahmen verbuchen kann, um die Kosten der nächsten Monate zu decken, der hat ein Anrecht auf diese Soforthilfe.

Die Corona Hilfe dient nur zur Deckung der betrieblichen Kosten

Lediglich wer tatsächlich berechtigt ist, darf die Corona Hilfe auch behalten, muss diese aber als Einnahme versteuern. Die Einnahmen unterliegen zudem den Ertragssteuern. Allerdings ist dies nur wichtig, wenn das Geschäft nach dem finanziellen Engpass wieder gut läuft und auch das Jahr gerechnet wieder ein Gewinn verbucht werden kann. Erzielt der jeweilige Betrieb hingegen im Jahr 2020 einen Verlust, fällt hier aktuell keine Steuer an.

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Laut Experten wird es einige Unternehmen geben, die die Corona Hilfe zu Unrecht bekommen haben. So kann es sein, dass bei der Berechnung des Engpasses Abschreibungen oder auch Lohnkosten mit einbezogen wurden. Bei Solo-Selbständigen, wie Kleinunternehmern hingegen kann es sein, dass die privaten Lebenserhaltungskosten komplett in die Berechnung mit eingerechnet wurden.

Zudem kann es sein, dass hier zwar nur die berechtigten Kosten miteinbezogen wurden, aber der ein oder andere Betrieb eventuell noch betriebliche Rücklagen besaß, auf die man hätte zurückgreifen können. Auch in diesem Fall wäre die Corona Hilfe in so manchem Bundesland nicht berechtigt gewesen. Demnach wäre es sinnvoll gewesen, wenn so manches Unternehmen im Vorfeld das Kleingedruckte genau gelesen hätte, denn so mancher Betrieb wird jetzt die Corona Hilfe zurückzahlen müssen.

Unternehmen werden jetzt mit Unwägbarkeit konfrontiert

In der ganzen Eile kann es natürlich schnell mal passieren, dass sich die Höhe der beantragten Corona Hilfe im Nachhinein als falsch herausstellen. In den Antragsverfahren wird allerdings darauf hingewiesen, dass es sich in diesem Fall um Subventionsbetrug handelt, welcher mit Geld- oder gar Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Indizien dafür, dass es bei der Antragsstellung der Corona Hilfe zu Fehlern gekommen ist, gibt es einige.

So hat, beispielsweise, in NRW jeder Antragssteller immer pauschal die Höchstsumme erhalten, ganz unabhängig davon wie hoch der betriebliche Sachaufwand tatsächlich war. Zumal sich die Bedingungen der Corona Hilfe inzwischen auch wieder geändert haben. So stand seinerseits nicht fest, dass die Lebenserhaltungskosten nicht einberechnet werden dürfen. Zahlreiche Betriebe haben also im guten Glauben gehandelt, als sie die Corona Hilfe beantragt haben. Inzwischen hat die Landesregierung in NRW aber auch eine Vertrauensschutzlösung für die betroffenen Unternehmen geschaffen. Empfänger der Corona Hilfe dürfen für die Monate März, wie April 2020 2.000 Euro für die Lebensführung nutzen.

Fazit: Wer jetzt glaubt bei der Beantragung der Corona Hilfe einen Fehler gemacht zu haben, sollte schlichtweg Ruhe bewahren und seinen Steuerberater um Hilfe bitten. Im Zweifel ist es außerdem ratsam die Gelder erst einmal nicht anzurühren, denn sobald die zuständigen Behörden die vorläufig bewilligten Anträge prüfen und entsprechende Belege anfordern, droht meist eine Corona Hilfe Rückzahlung.

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