Corona Regeln Jena – Das Tragen der Maske

Jena wird die erste deutsche Stadt, in der das Tragen eines Mundschutzes zur Pflicht wird. Die ostdeutsche Stadt Jena wird die erste Stadt in Deutschland sein, in der das Tragen eines Mundschutzes Pflicht ist.

Ab Anfang nächster Woche „wird das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes in Jenaer Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlich zugänglichen Gebäuden verpflichtend sein“, heißt es in einer Erklärung der Stadtverwaltung.

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Jena wird erste deutsche Stadt, die das Tragen eines Mundschutzes vorschreibt

Die Maßnahmen wurden vom Gesundheitsamt der Stadt gefordert, um die Sicherheit der Menschen in Bereichen zu erhöhen, „in denen ein Mindestabstand [von 1,5 Metern] nicht eingehalten werden kann.“

Die Stadt erklärte, dass es bereits einen Grundvorrat an Masken für Pflegepersonal, Ärzte und andere benötigte Berufe wie Busfahrer gebe.

Sie rief die Menschen dazu auf, sich selbst Masken zu basteln, wenn keine professionellen Masken zur Verfügung stünden, und erklärte, dass auch andere Arten der Gesichtsbedeckung wie Schals akzeptabel seien, solange sie Nase und Mund bedeckten.


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Am Montag kündigte Österreich außerdem an, dass Käufer in Supermärkten Gesichtsmasken tragen müssen, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus weiter einzudämmen.

Jena ist mit mehr als 110.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Thüringens.

Bis Dienstagmorgen gab es in Thüringen 784 bestätigte Coronavirus-Fälle – 119 davon in Jena – und sechs Todesfälle durch das Virus.

Deutschlandweit gibt es nach Angaben der Johns Hopkins University und des Robert-Koch-Instituts 66.885 Fälle.

Tragen oder nicht tragen?

Das Tragen einer Maske zum Schutz vor Coronaviren ist nach wie vor ein umstrittenes Thema.

Es gebe keinen Hinweis auf einen Nutzen, sagte der Direktor für Nothilfe der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Michael Ryan, am Montag in Genf. Im Gegenteil, es gebe zusätzliche Risiken, wenn Menschen die Masken falsch abnehmen und sich dabei möglicherweise infizieren.

Dennoch sprach sich der SPD-Politiker und Gesundheitsprofessor Karl Lauterbach nach dem Vorbild Österreichs auch in Deutschland für eine solche Regelung aus.

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