EU Impfstoff Corona – So läuft die Covid-19 Impfstoffversorgung

An Covid-19 erkranken bekanntlich Menschen auf der ganzen Welt. Viele sind bereits an Corona gestorben. Erst seit Neujahr ist dieser Virus im Umlauf, doch binnen kurzer Zeit sind schon mindestens 180 Impfstoffprojekte angelaufen. Gleich mehrere Unternehmen haben bei der Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs gegen Corona ihre Zusammenarbeit angeboten. Daraus ist inzwischen eine ganze Reihe von Kooperationen entstanden.

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Bis vor einigen Jahren hätte man von der Virusanalyse bis zur Impfstoffzulassung noch zwischen 15 und 20 Jahren gebraucht. Neue Technologien, sowie Vorerfahrungen sorgen heute dafür, dass das Ganze schneller von statten geht. Etliche Pharmaunternehmen, sowie andere Institute sind inzwischen schon in der Erprobung mit Freiwilligen oder planen diese in den kommenden Monaten in Angriff zu nehmen. Natürlich wird das Ganze ebenfalls von der EU unterstützt.

Was unternimmt die EU für einen Impfstoff gegen Corona?

Laut der WHO sollen weltweit 180 Impfstoffentwicklungen gegen das Corona-Virus bereits angelaufen sein. Etwa 35 Impfstoffkandidaten befinden sich derzeit in klinischen Studien. 145 hingegen werden in präklinischen Studien erprobt. Auf dieser Liste finden sich ebenfalls Unternehmen, wie Institute aus Deutschland. Die EU hat sich zudem in einem Rahmenvertrag bereits den Kauf von 300 Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs gegen Corona gesichert.

Die bedeutendsten Punkte dieser Strategie sind somit Vorverträge, sowie Abnahmegarantien mit denen sich die EU Impfstoffe im Vorfeld sichert und das natürlich in ausreichender Menge. Auf diese Weise sollen die Kapazitäten zur Herstellung des Impfstoffs ausgebaut werden und das obwohl die Hersteller eigentlich noch gar nicht wissen, ob die Mittel am Ende tatsächlich funktionieren.

Darüber hinaus würden, nach Angaben der EU, noch weiterer solcher Verträge verhandelt. Es laufen immer wieder Vorgespräche mit weiteren Instituten, wie Pharmaunternehmen. Wobei die Impfstoffe gegen Covid-19 mit dem vorab geschaffenen Soforthilfeinstrument finanziert werden soll. Dieses ist mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt ausgestattet.

Welche Firmen entwickeln aktuell einen Covid-19 Impfstoff?

Zahlreiche Pharmaunternehmen, sowie andere Institute sind inzwischen damit beschäftigt einen wirksamen, wie sicheren Impfstoff gegen Corona zu entwickeln. So hat die Europäische Kommission erste Vereinbarungen mit Pharmaunternehmen, wie AstraZeneca, Sanofi-GSK und Johnson & Johnson getroffen.

Zudem forschen ebenfalls Unternehmen, wie Prime Vector Technologies, baseklick, Viravaxx, Cebina mit der Universität Pécs, Alpha-O Peptides, Sorrento Therapeutics, Imam Khomeini´s Directive und Elixirgen Therapeutics nach einem solchen Corona-Impfstoff. Gleiches gilt ebenso für Sinovac Biotech, BioNTech, Novavax, Inovio, Curevac, Medicago, Vector Virology Institute, Symvivo, Kentucky Bioprocessing, Universitätsklinik Tübingen und noch einige mehr. Weltweit arbeitet man also unter Hochdruck an einem Impfstoff gegen Covid-19, um die Pandemie endlich in den Griff zu bekommen.

EU Impfstoff Corona – Wann verfügbar?

Ein idealer Impfstoff gegen Corona würde bei jedem Menschen, der damit geimpft wird, bei nur milden, wie wenigen Nebenwirkungen einen kompletten und lebenslangen Schutz vor einer Ansteckung mit diesem Virus erzielen. Höchstwahrscheinlich wird allerdings kein Impfstoff dieses ideale Ziel voll und ganz erfüllen können. Auf der ganzen Welt wird bereits hinsichtlich eines solchen Wirkstoffs geforscht.

Erste klinische Tests sind schon angelaufen, doch es heißt dennoch weiterhin geduldig zu sein. Laut der WHO sind weltweit etwa 180 Impfstoffentwicklungen im vollen Gange. Rund 35 dieser Impfstoff-Kandidaten befinden sich schon in klinischen Studien. Sowohl BioNTeck, als auch Curevac haben bereits mit klinischen Untersuchungen am Menschen begonnen.

Hierbei handelt es sich allerdings um längere Testphasen mit insgesamt drei Stufen. Wie sich diese in Zukunft entwickeln, kann man vorab nur schwer voraussagen, so dass man mit Prognosen eher vorsichtig ist. Die Rahmenbedingungen sind aber in dieser Hinsicht sehr gut und dennoch kann niemand so genau sagen, wann ein sicherer, wirksamer Corona-Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung stehen wird.

Neuer Impfstoff Corona – Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen

Der britische Pharmakonzern AstraZeneca pausierte kurzzeitig in der dritten Testphase für seinen Corona-Impfstoff, da es bei einem Probanden zu einer Entzündung des Rückenmarks gekommen ist. Je nachdem welcher Abschnitt hier entzündet ist, kann der Erkrankte mit Gefühlstaubheit, Muskelschwäche oder Lähmungserscheinungen zu kämpfen haben. Noch ist allerdings völlig unklar, ob diese Nebenwirkungen wirklich mit dem Impfstoff gegen Corona in Zusammenhang stehen.

Die klinische Phase-3-Studie dieses Pharmaunternehmers läuft bereits seit Juli und nach derzeitigem Stand eigentlich Anfang Oktober beendet sein. Wobei die Veröffentlichung der Resultate für Dezember geplant ist. Laut Angaben des Unternehmens wurden bisher 17.000 Probanden mit dem Impfstoff behandelt. So ist diese Impfstoffentwicklungsart bereits gegen viele andere Viruserkrankungen erprobt worden.

Dennoch kann es natürlich zu Nebenwirkungen kommen. Dass es bereits zu solchen Komplikationen gekommen ist, ist außerdem sogar positiv zu sehen. Schließlich zeigt dies, dass solche Tests wichtig sind und auf keinen Fall einfach übersprungen werden sollten. Laut der Pharmaunternehmen müssen mindestens 30.000 Probanden den Wirkstoff erhalten, um sicherstellen zu können, dass auch seltene Nebenwirkungen entdeckt werden.

Fazit: Zahlreiche Pharmaunternehmen, sowie andere Institute sind bereits seit einiger Zeit mit der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Corona beschäftigt. Die EU hat zudem schon einige Verträge mit diesen Unternehmen geschlossen, um nach erfolgreicher Suche eines wirkungsvollen Impfstoffs in den Genuss zahlreicher Dosen zu kommen. Bislang ist es aber noch nicht absehbar, wann endlich ein sicherer, wie wirksamer Impfstoff gegen Covid-19 bereitsteht. Zumal dieser wahrscheinlich auch ncht nebenwirkungsfrei sein wird.

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