Lockdown 2.0 Update – Das waren die Regeln bis 31. Januar 2021

Die ursprünglichen Maßnahmen des Lockdowns waren bis zum 10. Januar 2021 vorgesehen. Doch bereits nach Weihnachten war vielen von uns klar, dass dieses Zeitfenster zu knapp ist. Somit gehen die Corona Maßnahmen 2021 in die Verlängerung und stehen nun bis zum Ende des Monats Januar fest. Das bedeutet: drei weitere Wochen mit verschiedenen Beschränkungen.

Die Bürger sollen weiterhin zu Hause bleiben und auch Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen und viele Geschäfte bleiben weiterhin geschlossen. Nun kommen weitere Beschränkungen für Ausflüge, Kontakte und den Bewegungsradius dazu. Auch Reiserückkehrer sehen sich mit neuen Auflagen konfrontiert. Doch alles der Reihe nach:

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  1. Weitere Kontaktbeschränkungen

Die aktuellen Maßnahmen reduzieren die Zusammenkünfte zwischen den Menschen noch weiter. Während zuvor maximal zwei Hausstände mit bis zu fünf Personen aufeinandertreffen durften, sind nun nur noch Treffen mit einer weiteren Person, welche nicht im Haushalt lebt, gestattet. Auch die bislang geltende Regelung, dass Kinder bis 14 Jahren von davon ausgenommen werden, entfällt nun.

Beispielhaft bedeuten diese Regelungen, dass sich zwei Paare nicht mehr zum Essen zu Hause verabreden dürfen und auch zwei Kinder kein weiteres Kind zu Hause besuchen dürfen.

  1. Der Bewegungsradius wird eingeschränkt

Diese Regelung ist vorerst für Hotspot-Gebiete vorgesehen. Als Hotspot wird ein Gebiet bezeichnet, wenn es in dem Landkreis zu einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner kommt. Diese Beschreibung trifft auf zahlreiche Gebiete in Sachsen zu, wo bereits diese Verordnung in Kraft getreten ist.


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Die Verordnung besagt, dass Menschen sich nur noch in einem Bewegungsradius von 15 Kilometer um den eigenen Wohnort herum bewegen dürfen. Somit sind Besuche nach weiter außerhalb nicht mehr möglich und der Radius darf nur noch mit einem triftigen Grund verlassen werden. Genaue Angaben, was ein triftiger Grund ist, wurden nicht gemacht. Allerdings zählen Arztbesuche und der Arbeitsweg mit in diese Ausnahmen herein.

Trotz dieser Bewegungseinschränkung wollen die regionalen Verkehrsunternehmen das volle Angebot für Bus und Bahn aufrecht erhalten. Insbesondere in den Stoßzeiten sei es sehr wichtig.

  1. Kindertagesstätten und Schulen

Mit der Verlängerung der Corona Maßnahmen bleiben auch der Großteil der Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Es kann teilweise ein Betrieb angeboten werden, welcher insbesondere für die Abschlussklassen aller Art, also Realschule, Gymnasium und Berufsschule, sichergestellt werden muss.

Bei den Kitas ist es von den Ländern abhängig. Einige Bundesländer schließen die Stätten komplett, während andere Länder eine Notbetreuung anbieten. Dennoch hallt der Appell, dass die Kinder möglichst zu Hause betreut werden sollen.

  1. Kinderkrankengeld erweitert: 10 zusätzliche Tage

Im Zusammenhang mit der Betreuung der Kinder, soll es einen kleinen Wehmutstropfen für die Eltern geben: Eltern sollen sich in diesem Jahr für Kinder doppelt so lange krankschreiben dürfen, wie es sonst im Normalfall wäre. Somit bekommen Elternpaare zehn zusätzliche Tage für das Kinderkrankengeld. Alleinerziehende Eltern bekommen insgesamt 20 Tage zusätzlich.

Dieser Zusatz tritt auch dann in Kraft, wenn die Kindertagesstätten unter der Pandemie bedingt schließen, oder der Präsenzunterricht an den Schulen aufgehoben wird, und das Kind aufgrund dieser Schließung zu Hause betreut werden muss. Für die Auszahlung des Krankengeldes, muss also kein konkreter Krankheitsfall des Kindes vorliegen.


Ehemalige Corona Regeln bis 10. Januar 2021

Der Corona-Gipfel im Kanzleramt hat noch nicht einmal eine Stunde gedauert. Dieses Mal waren sich anscheinend alle einig. So beschlossen die Ministerpräsidenten und unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass es ab dem 16.Dezember 2020 zu einem harten Lockdown kommen soll, um die Pandemie endlich erfolgreich einzudämmen.

Diese Regeln gelten erst einmal bis zum 10. Januar 2021:

  1. Weihnachten

Abhängig vom Geschehen der Infektionszahlen werden die Länder vom 24.Dezember 2020 bis zum 26.Dezember 2020 Ausnahmen erlauben, so dass es möglich ist Weihnachten im engsten Familienkreis zu feiern. Dies wird auch zugelassen, wenn es sich hierbei um mehr als zwei Haushalte oder um mehr als fünf Personen über 14 Jahre handelt.

  1. Silvester

Sowohl an Silvester, als auch am Neujahrstag gibt es ein Ver-, sowie Ansammlungsverbot. Der Verkauf von Raketen, Böllern und Co ist verboten. Das Zünden eines Feuerwerks hingegen wird lediglich dringend abgeraten. Zumal es auf öffentlichen Plätzen ein Feuerwerksverbot gibt.

  1. Einzelhandel

Vom 16.Dezember 2020 bis zum 10.Januar 2021 muss der Einzelhandel seine Türen schließen. Es gibt jedoch Ausnahmen. Demnach dürfen, zum Beispiel, Tankstellen, Optiker, Drogerien, Reformhäuser, Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte für Lebensmittel, sowie Liefer- und Abholdienste weiterhin geöffnet bleiben.

  1. Schulen

Vom 16.Dezember 2020 bis zum 10.Januar 2021 schließen zudem alle Schulen. Eine Notfallbetreuung wird aber sichergestellt und das Distanzlernen angeboten. Wer in eine Abschlussklasse geht, kann davon ausgehen mit gesonderten Regelungen konfrontiert zu werden. In den Kindertagesstätten gilt dieselbe Regelung.

  1. Gottesdienste

Gottesdienste in Moscheen, Synagogen, Kirchen, wie anderen Glaubensgemeinschaften dürfen nur stattfinden, wenn ein Abstand von 1,5 m eingehalten und ein Mund-Nasenschutz getragen werden kann. Singen ist hingegen nicht gestattet.

  1. Gastronomie

Alkohol darf öffentlich vom 16.Dezmeber 2020 bis zum 10.Januar 2021 nicht mehr getrunken werden. Wer gegen diese Regel verstößt muss mit einem Bußgeld rechnen. Weiterhin dürfen Gastronomen Abhol-, wie Lieferdienste anbieten. Auch der Betrieb von Kantinen ist weiterhin erlaubt, allerdings müssen die Speisen anderorts verzehrt werden.

  1. Kontaktbeschränkungen

Bis auf weiteres dürfen sich nur fünf Freunde, Verwandte oder Bekannte aus zwei Hausständen privat treffen. Kinder bis zum 14. Lebensjahr sind davon ausgeschlossen.

  1. Dienstleistungen

Dienstleistungsbetriebe, wie Friseure, Massagepraxen, Tattoo-Studios, sowie Kosmetikstudios und Co müssen bis zum 10.Januar 2021 schließen. Medizinisch notwenige Behandlungen beim Physiotherapeuten, Logo- oder Ergotherapeuten und Ähnliches bleiben weiterhin möglich.

Bundeskanzlerin bittet um „Schutzwoche“

Des Weiteren bittet die Bundeskanzlerin vor dem Weihnachtsfest eine Schutzwoche mit Kontaktbeschränkungen vorzunehmen. Zudem würde es Frau Merkel gerne sehen, wenn so viele Eltern, wie nur möglich, ihre Kinder zu Hause betreuen würden, so dass die Kindergärten und ähnliche Einrichtungen nur noch bedingt in Anspruch genommen werden.

Fazit: Laut Söder ist Corona inzwischen außer Kontrolle geraten, so dass eine nationale Kraftanstrengung von Nöten ist, um Schlimmeres zu verhindern. Die Regierung befürchtet ansonsten, dass Deutschland zum Sorgenkind von ganz Europa würde. Jetzt bleibt abzuwarten, ob der harte Lockdown, welcher erst einmal bis zum 10. Januar 2021 gilt, die gewünschte Wirkung zeigt. Lässt sich mit diesen Maßnahmen die Pandemie wirklich eindämmen?


Die alten Corona Regeln bis 20. Dezember

Geht es um die neuen Corona Regeln bis zum 20. Dezember 2020 hat nicht nur Angela Merkel dieses Mal etwas zu sagen, denn alle Ministerpräsidenten sollen ihre Vorschläge unterbreiten. 4,5 Stunden lang saßen die Damen und Herren zu diesem Anlass zusammen und einigten sich letzten Endes darauf, dass der Teil-Lockdown in eine weitere Runde geht und demnach bis zum 20. Dezember 2020 verlängert werden soll.

Im Gegenzug für diese Verlängerung sollen dann die Kontaktbeschränkungen sowohl für Weihnachten, als auch für Silvester etwas gelockert werden. Vom 23. Dezember 2020 bis zum 01. Januar 2021 dürfen sich somit maximal zehn haushaltsfremde Familienmitglieder oder haushaltsfremde Personen treffen. Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren müssen hier nicht mitgezählt werden.

Vor den Feiertagen in Selbstquarantäne

Für die Lockerungen vor den Feiertagen sollen die Bürger sich hingegen möglichst in eine Selbstquarantäne begeben. In einem Beschlussentwurf der Länder steht geschrieben, dass dies, beispielsweise, durch vorgezogene Weihnachtsferien geschehen kann. So soll die Selbstquarantäne dafür sorgen, dass die Corona-Neuinfektionen vor den Feierlichkeiten gering bleiben. Es wird an alle Bürger appelliert, dass diese Maßnahme individuell getroffen wird.

Ab dem ersten Dezember strengere Kontaktbeschränkungen

Auch strengere Kontaktbeschränkungen, die ab dem 01. Dezember 2020 gelten sollen, sollen dafür sorgen, dass die Sonderregelung zu Weihnachten tatsächlich in Kraft treten kann. Genauer gesagt, heißt das, dass private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten stets auf den eigenen und einen weiteren Haushalt zu beschränken. Maximal dürfen sich auf diese Weise fünf Personen treffen.

Die weiteren Kernpunkte hinsichtlich der neuen Corona Regeln:

  1. Die Maskenpflicht

Die Maskenpflicht, die unter anderem im Handel gilt, soll erweitert werden. In Zukunft soll das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ebenso vor den Geschäften, sowie auf Parkplätzen zur Pflicht werden. Dies gilt ebenfalls für sämtliche Orte mit Publikumsverkehr in diversen Innenstädten, sowie unter freiem Himmel, wenn sich hier mehr Menschen auf engem Raum längere Zeit aufhalten.

  1. Weihnachtseinkäufe

Die Bevölkerung wird außerdem dazu aufgerufen ihre Weihnachtseinkäufe nicht nur an den Wochenenden zu tätigen, sondern diese auch unter der Woche zu unternehmen damit es in den Geschäften nicht zu voll wird.

  1. Überwiegend im Home-Office arbeiten

Des Weiteren werden Arbeitgeber gebeten zu prüfen, ob es nicht möglich ist vom 21. Dezember 2020 bis zum 01. Januar 2021 großzügige Home-Office-Lösungen zu finden oder gar in Betriebsferien zu gehen. Bundesweit soll auf diese Weise der Grundsatz „Stay at home“ in die Tat umgesetzt werden.

  1. Kliniken

In Kliniken, Seniorenheimen und ähnlichen Einrichtungen sollen gegen eine geringe Eigenbeteiligung genügend 15 FFP2-Masken verteilt werden.

  1. Religion

Länder, wie Bund wollen zudem das Gespräch mit den verschiedenen Religion-Gemeinschaften suchen, um auf diese Weise die Kontakte beschränken. Zumal religiöse Zusammenkünfte gemieden werden sollen.

  1. Hochschulen

Universitäten, sowie Hochschulen sollen auf digitales Lernen umstellen. Ausgenommen sind davon lediglich Praktika, Labortätigkeiten, Prüfungen, sowie praktische Ausbildungsabschnitte.

  1. Schulen

Sowohl Kindergärten, als auch Schulen sollen weiterhin geöffnet bleiben. Kommt es hingegen in einer Region zu mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche sollen die Kinder, laut dem Willen der Länder, ab der siebten Klasse einen Mund-Nasen-Schutz auch während des Unterrichts tragen.

Die Mehrheit hingegen war gegen eine Maskenpflicht in Grundschulen

Laut Berlins Bürgermeister, Michael Müller, war die Mehrheit hingegen gegen eine Maskenpflicht an Grundschulen. Dies könnte allerdings noch für weiteren Zündstoff bei nachfolgenden Diskussionen sein. Gleiches gilt für den Vorschlag die Klassen in Zukunft zu teilen.

SPD-Länder sind gegen ein Feuerwerk an Silvester

Durchaus gab es aber auch hinsichtlich der Knallerlei an Silvester jede Menge Diskussionen, denn die SPD-Länder sind gegen ein Feuerwerk in diesem Corona Jahr. Laut der Gegner soll der Verkauf, Kauf und das Zünden von Raketen, Böllern und Co verboten werden, um die Hilfs-, wie Einsatzkräfte zu entlasten und die Kapazitäten des Gesundheitsamts freizuhalten. Auf diese Weise sollen außerdem größere Gruppenbildungen verhindert werden.

Ganz durchsetzen, konnte die SPD dieses Verbot nicht. Somit gibt es lediglich ein Teil-Böllerverbot, so dass die örtlich zuständigen Behörden bestimmen dürfen auf welchen Straßen und Plätzen geböllert werden darf.


Am 28.Oktober 2020 wurden die neuen Lockdown 2.0 Regeln beschlossen, welche helfen sollen die Pandemie wieder in den Griff zu bekommen. Sowohl hierzulande, als auch im Rest der Welt schießen derzeit die Corona Fallzahlen in die Höhe. Die neuen Corona Regeln sollen helfen das Virus wieder einzudämmen.

Welche Kontakte sind jetzt noch erlaubt?

Die gute Nachricht zuerst: Schulen, sowie Kindergärten bleiben erst einmal geöffnet. Dennoch werden die Bürger, wie Bürgerinnen dazu angehalten Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts auf ein Minimum zu beschränken. Zudem ist es ab dem 02.November 2020 nur noch gestattet sich in der Öffentlichkeit mit einem anderen Haushalt zu treffen. Wobei es sich hier höchstens um zehn Personen handeln darf. Auf private Reisen, sowie Besuche, die nicht notwendig sind, gilt es außerdem zu verzichten. Zumal es ohnehin nur noch Übernachtungsangebote für nicht nötige, nicht touristische Zwecke gibt.

Freizeitangebote werden ab dem 02.November 2020 eingeschränkt

Freizeitparks, Fitnessstudios, Theater, Kinos und andere Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, sind ab dem 02. November 2020 geschlossen. Sowohl der Amateur-, sowie der Freizeitsportbetrieb sind ab Montag untersagt. Ausgenommen davon sind Individualsportarten, die allerdings nur mit maximal zwei Personen oder mit dem eigenen Hausstand ausgeführt werden dürfen. Profisportveranstaltungen finden zwar weiterhin statt, allerdings wieder ohne Zuschauer.

Welche Betriebe müssen schließen?

Gastronomiebetriebe, Bars, Kneipen und ähnliche Lokale müssen ab dem 02. November 2020 wieder ihre Tore schließen. Lediglich Take-away, sowie Lieferungen sind gestattet. Auch Tattoo-Studios, Kosmetikstudios und Massagepraxen blieben ab Montag geschlossen. Lediglich der Friseurbesuch ist unter bestimmten Auflagen noch möglich.

Welche Hilfsmaßnahmen gibt es?

Wer von den temporären Schließungen betroffen ist, soll außerordentliche Wirtschafsmaßnahmen erhalten.  Die Bundesregierung plant ein Hilfspaket von bis zu 10 Milliarden Euro. Außerdem werden die bereits bestehenden Hilfsmaßnahmen für diese Betriebe verlängert und die Konditionen verbessert.

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