Risikogebiete Argentinien – COVID19 Regeln und Quarantäne

Seit dem 7. September haben die argentinischen Behörden die seit Anfang August geltenden Beschränkungen im Zusammenhang mit COVID-19 weitgehend verlängert; die derzeitigen Maßnahmen sollen mindestens bis zum 1. Oktober gelten. Darüber hinaus haben die Behörden eine begrenzte Anzahl von internationalen Ankünften auf dem internationalen Flughafen (MDZ) des Gouverneurs Francisco Gabrielli („El Plumerillo“) der Provinz Mendoza sowie die Wiedereröffnung des Landübergangs Los Libertadores (Cristo Redentor) der Provinz mit dem benachbarten Chile wieder zugelassen. Die Einreise ist weiterhin auf argentinische Staatsbürger, Personen mit ständigem Wohnsitz in Argentinien und bestimmte ausländische Staatsangehörige ohne Wohnsitz in Argentinien beschränkt.

Innerstaatliche Maßnahmen

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Die Behörden stufen Regionen als Gebiete mit mittlerem Risiko, hohem Risiko oder im Zustand des sanitären und epidemiologischen Alarms (schweres Risiko) ein, und zwar in aufsteigender Reihenfolge des COVID-19-Übertragungsrisikos.

Für Gebiete mit mittlerem und hohem Risiko gelten landesweite Beschränkungen, darunter ein Verbot von privaten Versammlungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 10 Personen, eine Kapazitätsbegrenzung von bis zu 70 Prozent für Geschäfte und Veranstaltungsorte in geschlossenen Räumen und die Pflicht, in öffentlichen Räumen Gesichtsmasken zu tragen. Versammlungen im Freien dürfen bis zu 100 Personen umfassen, wobei die Behörden begrenzte Ausnahmen machen können.

In Gebieten, die sich im sanitären und epidemiologischen Alarmzustand befinden, gelten zusätzliche Maßnahmen. Dazu gehören eine Ausgangssperre von 20.00 bis 6.00 Uhr, Kapazitätsbeschränkungen von 50 % für die meisten Geschäfte in Innenräumen und eine Kapazitätsbegrenzung von 30 % für die meisten kulturellen, religiösen und sportlichen Veranstaltungen in Innenräumen. Diese Regeln gelten für mindestens neun Tage nach Inkrafttreten des Alarmzustands.


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Obwohl der größte Teil von Buenos Aires ab dem 7. September als mittelschweres Risiko eingestuft wird, führen die Behörden leicht geänderte Beschränkungen ein. Die Kapazität der meisten Geschäfte und Veranstaltungsorte in Gebäuden ist auf 50 Prozent beschränkt, während die öffentlichen Verkehrsmittel weitgehend auf Beschäftigte in wichtigen Bereichen und in einigen anderen Sektoren beschränkt bleiben.

Internationaler Reiseverkehr

Alle Einreisehäfen bleiben bis auf Weiteres für die meisten ausländischen Staatsangehörigen ohne Wohnsitz geschlossen. Nur Staatsangehörige, Personen mit legalem Wohnsitz und autorisierte ausländische Staatsangehörige dürfen einreisen. Seit dem 7. September sind internationale Flüge auf die Flughäfen in Buenos Aires und Mendoza beschränkt.

Die Schließung der Landgrenzen des Landes zu Uruguay, Paraguay, Bolivien und Brasilien bleibt ebenfalls in Kraft. Abgesehen von der begrenzten Wiedereröffnung des Grenzübergangs Los Libertadores (Cristo Redentor) bleibt die Grenze zu Chile weitgehend geschlossen. Der internationale Frachtverkehr sowie der medizinische und humanitäre Transport laufen im Allgemeinen landesweit normal ab; Lkw-Fahrer und Flugzeugbesatzungen können jedoch verstärkten Kontrollen unterzogen werden.

Personen, denen die Einreise gestattet wird, müssen bis zu 48 Stunden vor der Reise eine eidesstattliche Erklärung für die Nationale Direktion für Migration ausfüllen und ein negatives Ergebnis eines COVID-19-Tests vorlegen, der innerhalb von 72 Stunden vor der Reise durchgeführt wurde. Nicht ansässige ausländische Staatsangehörige müssen außerdem einen Nachweis über eine Krankenversicherung vorlegen. Alle Reisenden müssen sich bei ihrer Ankunft einem zusätzlichen COVID-19-Test unterziehen, eine obligatorische Selbstquarantäne von mindestens sieben Tagen absolvieren und sich am siebten Tag der Quarantäne einem weiteren Test unterziehen.

Je nach Krankheitsaktivität in den kommenden Wochen können die Behörden die Beschränkungen ohne Vorankündigung wieder einführen, verlängern, verschärfen, lockern oder anderweitig ändern.

Hinweis

Befolgen Sie alle offiziellen Anweisungen. Bestätigen Sie alle Reisevorbereitungen und Geschäftstermine erneut. Stellen Sie sicher, dass Notfallpläne für weitere Beeinträchtigungen oder Verlängerungen der geltenden Beschränkungen berücksichtigt werden.

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