Vertrag im Fitnessstudio kündigen – So geht es richtig

So gelingt der Ausstieg aus dem Fitnessstudio-Vertrag

Wie kann man eigentlich sein Vertrag im Fitnessstudio kündigen? Wussten Sie, dass nur ca. 50 % aller Mitglieder in deutschen Fitnessstudio aktiv sind? Der Rest sind Aktenleichen, die auf die Leistungen des Fitnessstudios verzichten und dennoch zahlen. Oft wurden die Kündigungsfristen einfach vergessen oder sogenannte Knebelverträge geschlossen, die eine jahrelange Mitgliedschaft erzwingen. Doch Wissen ist Macht. Wer sich informiert, ist den ungeliebten Vertrag (und vielleicht noch weitere) bald los.

Voller Motivation möchte man vielleicht ein neues Leben beginnen. So mancher Jahresring hat sich um die Hüften gelegt und der Jahreswechsel ist die ideale Zeit, den Vorsatz endlich wahrzumachen. Das bedeutet Ernährungsumstellung und Bewegung. Neben dem Joggen ist noch Krafttraining, Yoga oder etwas Anderes, was im Portfolio des Fitnessstudios liegt, angesagt.

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Der monatliche Beitrag scheint angemessen und voller Hoffnung setzt man die Unterschrift unter das Dokument. Verschiedene Umstände erfordern jedoch irgendwann den Ausstieg aus dem Vertrag. Der Betreiber verweigert dies mit dem Argument, die Vertragslaufzeit sei noch nicht beendet und Fristen seien einzuhalten. Doch es gibt Möglichkeiten, die Hoffnung machen.

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Voraussetzungen für eine ordentliche Kündigung

Es gibt verschiedene Gründe und Möglichkeiten, einen bestehenden Fitnessstudio-Vertrag zu kündigen. In jedem Fall sind die im Vertrag verzeichneten Kündigungsfristen einzuhalten, welche regulär bei drei Monaten vor Vertragsablauf liegen.

Für die Form reicht ein einfaches Schreiben aus, welches mit den Zeilen Fristgerecht kündige ich … oder Hiermit kündige ich fristgerecht … beginnt. Wichtig ist der Vermerk des Datums im Kündigungsschreiben. Für ein fristgerechtes Eintreffen muss die Zeit mit einberechnet werden, die die Post für die Zustellung benötigt. Mit jeder kleinen Überschreitung ist man von der Kulanz des Fitnessstudio-Betreibers abhängig.


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Ein guter Rat: Hoher Wettbewerbsdruck macht den Fitnessstudios zu schaffen und oftmals sind sie bei Vertragsabschlüssen bereit, sich auf besondere Laufzeiten, die außerhalb der Norm liegen, einzulassen. Verweigern sie dieses Entgegenkommen, bekommt man dieses sicher in einem anderen Studio. Wichtig ist: Hartnäckig bleiben!

Gründe für eine außerordentliche Kündigung

Neben der ordentlichen Kündigung, deren Frist im Vertrag nachzulesen ist, gibt es einige Gründe für eine außerordentliche Kündigung (Sonderkündigungsrecht) oder eine Vertragsänderung. Diese sind:

1. Ungültige Vertragsklauseln

Im Falle von ungültigen Vertragsabschlüssen oder -klauseln kann ein bestehender Vertrag außerordentlich gekündigt werden. Das bedeutet im Detail: Zwei-Jahres-Verträge sind ungültig, ebenso längere Laufzeiten. Klauseln in den AGB’s, die nicht gesetzeskonform sind, machen einen Vertrag ebenfalls unwirksam. In diesen Fällen greift die gesetzliche Kündigungsfrist von einem Monat, d. h. zum Ende des nächsten Monats kann gekündigt werden. Alle scheinbar schlüssigen Argumente des Betreibers sollten nicht zu Verunsicherungen führen. Im Zweifelsfall kann der Rat eines Rechtsanwaltes für Klarheit sorgen.

2. Krankheit

Eine Grippeerkrankung ist kein ausreichender Grund, um einen bestehenden Vertrag mit dem Fitnessstudio außerordentlich zu kündigen. Bei vorübergehenden Erkrankungen, wie z. B. Zustand nach einer Operation, Brüche usw. bieten die Studios das Aussetzen des Vertrages an. Macht z. B. ein Beinbruch das Training für eine Weile unmöglich, sagen wir für drei Monate, fällt für diese Zeit die Beitragszahlung aus. Wird dann irgendwann ordentlich gekündigt, werden diese drei Monate an die reguläre Laufzeit angehängt, sodass der Betreiber keinerlei Ausfälle hat. Diese Regelung muss jedoch abgesprochen werden.

Nun kann sich aber durch eine Erkrankung die Sportunfähigkeit für lange Zeit ergeben und ein Weiterbestehen des Vertrages würde keinen Sinn machen. In diesem Fall hat der Gesetzgeber ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. Allerdings muss diese Sportunfähigkeit ärztlich attestiert werden.

Die Art der Erkrankung ist jedoch für den Vertragspartner (dem Betreiber des Studios) nicht von Relevanz. Die möglichen entgegenkommenden Offerten eines Fitnessstudio-Betreibers müssen nicht berücksichtigt werden. Im Falle einer solchen Erkrankung kann das ursprüngliche Trainingsziel nicht mehr erreicht werden, somit würde das Weiterbestehen einer Mitgliedschaft keinen Sinn mehr machen.

3. Schwangerschaft

Die Vorgehensweise von Fitnessstudios bei einer Schwangerschaft gleicht meist der bei einer vorübergehenden Erkrankung. Grundsätzlich hat jedoch der Gesetzgeber ein Sonderkündigungsrecht vorgesehen, macht jedoch keine eindeutigen Aussagen.

4. Umzug

Wer umzieht und anschließend mehr als etwa 25 km (die genaue Entfernung ist im Vertrag festgelegt) entfernt sein neues Zuhause findet, kann ebenfalls das Sonderkündigungsrecht beanspruchen. Es gilt als unzumutbar, eine solche Strecke regelmäßig zu fahren. Eine Ausnahme bilden Fitness-Ketten. Ist eine Filiale in der Nähe des neuen Wohnortes vorhanden, kann die Mitgliedschaft dort fortgesetzt werden und das Sonderkündigungsrecht nicht durchgesetzt werden. Im Einzelfall sind die Voraussetzungen zu prüfen.

5. Änderung der Leistung

Bei Abschluss eines Vertrages mit einem Fitnessstudio wird von gewissen Gegenleistungen ausgegangen. Der Kunde bezahlt für die Nutzung von Trainingsgeräten, Kurseinheiten, sanitären Anlagen usw. Auch die Öffnungszeiten wurden per Vertragsunterschrift akzeptiert.

Ändern sich diese Leistungen nun prägnant (Kurseinheiten werden nicht mehr angeboten, bestimmte Anlagen können nicht mehr genutzt werden usw.), d. h. die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Training sind nicht mehr gegeben, besteht ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht. Dies beinhaltet auch die Öffnungszeiten. Ändern sich diese nun erheblich, sodass sie mit dem eigenen Zeitplan nicht mehr zu vereinbaren sind, kann der Vertrag außerordentlich aufgehoben werden.

Weitere Optionen

Rechtlich betrachtet, handelt es sich bei einem Fitnessstudio-Vertrag um ein Dauerschuldverhältnis, das ohne Einhaltung der vereinbarten Frist gekündigt werden kann, wenn zwingende Gründe vorliegen. Die Definition hierzu ist, dass das Festhalten am Vertrag als unzumutbar gilt. Für die letzte Sicherheit sind hier die Juristen zu befragen. Sind die Voraussetzungen für eine außerordentliche Kündigung nicht gegeben und man möchte das Ende der Vertragslaufzeit nicht abwarten, gibt es noch andere Möglichkeiten:

In Absprache mit dem Betreiber des Fitnessstudios kann der Vertrag ausgesetzt werden. Dies könnte beispielsweise bei Arbeitslosigkeit notwendig werden, wenn die monatlichen Beiträge drücken. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Aussetzung an die Vertragslaufzeit angehängt wird, d. h. der Vertrag verlängert sich um die ausgesetzte Zeit. Weiterhin ist (ebenfalls in Absprache) die Übertragung des Vertrages auf eine andere Person möglich. Schließlich geht es dem Studio darum, Ausfälle zu vermeiden.

Letztendlich sind alle Fitnessstudios auf einen guten Ruf angewiesen. Oftmals ist schon ein persönliches Gespräch hilfreich, doch die gesetzlich gegebenen Rechte kann auch der Fitnessstudio-Betreiber nicht nehmen.

Resümee

Wer die Auflösung eines bestehenden Fitnessstudio-Vertrages anstrebt, muss stets die Kündigungsfristen beachten. Doch gibt es Ausnahmen, nämlich dann, wenn die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Training nicht mehr gegeben sind. Manchmal ist auch eine Vertragsänderung in Frage. Am besten sucht man zuerst das Gespräch mit dem Betreiber.

Wie lege ich los mit Bodybuilding?

1. Widerstände überwinden

Eine Mitgliedschaft, in einem Fitnessclub ist nicht zwingend notwendig, aber anzuraten, bei absoluten Anfängern. Neben Trainingstipps und Hilfestellungen, finden Sportler, in der Gemeinschaft, auch die Disziplin, die Übungen auszuführen und das Durchhaltevermögen, bis zu den sichtbaren Ergebnissen. In manchen Clubs stehen Trainer, für Trainingstipps, zur Verfügung.

Das Umdenken, ab sofort ernsthaft einen Sport zu treiben, muss nicht sofort von einer Diät begleitet werden. Wichtig ist es zunächst, mit den neuen Geräten, Kurz- und Langhanteln zurechtzukommen. Zur Nahrungsergänzung, können jetzt schon Eiweißpulver und andere Supplemente, auf die Speisekarte, denn Bodybuilding erfordert Kraft und Substanz. Eine schöne Ausstattung an Sportbekleidung, mit Muskel-Shirt, gut sitzenden Turnschuhen und Handschuhe zum Schutz der Hände, machen den Anfang leichter.

2. Der Anfang

a) Trainieren an Geräten

Die Geräte in Clubs, trainieren gezielt einzelne Muskelpartien, die am Gerät meist, zusammen mit Bildern, die die Ausführung der Übung erklären, angegeben sind. Zunächst wird ein kleines Aufwärmtraining, von mindestens 10 Minuten, auf dem Fahrrad, Laufband oder Rudergerät, zur Lockerung der Muskeln absolviert.

Dann kann ein Armtraining erfolgen, beispielsweise am Latzug oder Butterflygerät. Es werden geringe Gewichte gewählt und das Höchstgewicht ermittelt, ein Training am Butterflygerät beginnt beispielsweise bei bequemen 20 Kilo.

Mit denen werden 10 Wiederholungen (1 Satz) gemacht, dann eine kurze Pause. Es sollen noch 2 Sätze mit leichtem Gewicht folgen und mindesten 2 Sätze, mit 5 Kilo Steigerungen. Insgesamt soll eine Muskelregion mit mindestens 5 Sätzen trainiert werden. Dann erfolgt eine Übung für den Beinbereich, vielleicht die Beinpresse.

Auf diese Weise, wird bei einem kompletten Training, an 4-5 verschiedenen Geräten trainiert. Am Schluss folgt noch einmal ein kurzes Ausdauertraining auf dem Lieblingsausdauergerät als Ausklang. Geräte im Kraftsport, halten den Körper gut in der richtigen Ausgangsstellung.

b) Das Bankdrücken

Bei dem Bankdrücken mit der Langhantelstange, werden Brust- Schulter- und Armmuskulatur trainiert. Der Sportler liegt auf einer Bank, die Stange auf Augenhöhe. Beim langsamen herunterlassen, wird eingeatmet, beim langsamen Hochdrücken, ausgeatmet. Ein Trainingspartner steht am Kopfende. Kann ein Gewicht nicht bewältigt werden, greift der Trainingspartner, nur mit den flachen Händen unter die Langstange und gleicht die fehlende Kraft leicht aus.

Steht gerade kein Partner zur Verfügung, wird abgerollt. Die zu schwere Langhantel, wird dabei, ohne losgelassen zu werden auf der Brust leicht abgesetzt, und in Richtung Füße gerollt. Diese Praktik ist sicher und schmerzfrei, aber kaum mehr bekannt.

c) Trainieren mit Kurzhanteln

Das Training mit Kurzhanteln ist für Anfänger knifflig. Es erfordert, mangels Gerät, von dem der Sportler in Position gehalten wird, viel Balance, die aber schnell, nach ein paar Trainingsübungen erreicht wird. Vor einem Spiegel wird die Übung kontrolliert. Die Übungen können zunächst auch ohne Hanteln geübt werden. Effektive Übungen sind beispielsweise, die Trizepsübung, hinter dem Kopf. Dabei werden beide Arme, mit kleinen Gewichten, gerade nach oben gestreckt und langsam nach hinten heruntergelassen.

Die Fliegenden, trainieren die Schultern und den Rücken. Beide Hanteln, werden mit angewinkelten Armen vor dem Körper gehalten und leicht gebeugt seitwärts angehoben. Wenn die ersten Anfangsschwierigkeiten beseitigt sind, wird dieses “Freihanteltraining“, außerhalb einer Maschine, oft bevorzugt.

Handschuhe verhindern schmerzhafte Schwielen an den Händen, die sich zwar wieder zurückbilden, aber die Hände werden durch Handschuhe geschützt und bleiben für Feinarbeiten geeignet. In einem Muskel-Shirt, können die Erfolge gut gesehen werden.

3. Sportler Nutrition für das Krafttraining

Innerhalb von sechs Monaten Kraftsport, hat sich die Kraft kontinuierlich gesteigert und steigt jetzt langsamer. Das bedeutet nicht, dass die Grenzen schon erreicht sind, sondern neue Ziele langsamer erreicht werden. Die Anzahl der Sätze wird dazu für jede Übung bis auf zehn angehoben und die Ernährung kann spätestens jetzt, optimiert werden.

Die Muskeln sind vorhanden und definiert. Nur bei einer Diät, kommen sie sehr ausgeprägt zum Vorschein. Vor Wettbewerben halten Bodybuilder nicht nur eine strenge Diät, sondern machen sogar einen zeitweiligen Flüssigkeitsentzug, um im richtigen Augenblick zu glänzen.

Dauerhaft, zielt die Nutrition für Bodybuilder darauf ab, Muskelsubstanz aufzubauen und den Körper mit den besten Nährstoffen zu versorgen. Im Onlineshop ist Sportler Nutrition, speziell für den Kraftsport, in vielen Geschmacksrichtungen erhältlich. Wissenschaftlich ausgearbeitete Supplemente verhindern eine dauerhafte Stagnierung und steigern die Trainingserfolge.

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