Was ist die beste Lotion gegen trockene Haut?

Die Hersteller diverser Hautpflege Produkte versprechen einem natürlich in den verschiedenen Werbespots, dass deren Produkte immer hervorragend wirken. In der Realität sieht das leider meistens anders aus und vor allem trockene Haut ist eine besondere Herausforderung, welche nicht von den meisten Bodylotions erfüllt werden.

Nahezu täglich erscheinen neue Pflege Lotionen zum Kauf in den Regalen der verschiedenen Drogerien und Supermärkten – und so gut wie jede verspricht unglaubliche sofort wirkende Ergebnisse. Die Liste mit der diese Produkte beworben werden ist sehr lange, zwei sehr beliebte Eigenschaften sind zum Beispiel “24 Stunden Wirksamkeit” sowie schnelles Einziehen. Jedoch sieht die Realität dann sehr oft anders aus, und die Produkte halten ihre Versprechen in keinster Weise.

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Als Beispiel nehme ich die Young-Care Produktreihe von Bebe. Es wird versprochen, dass die Haut über den ganzen Tag hinweg mit Feuchtigkeit versorgt wird. In der Realität hält es dann für maximal 12 Stunden (wenns gut geht). Die Stiftung Warentest, hat wie so oft eine Studie veranlasst und die verschiedenen Bodylotions auf Herz und Nieren getestet. Die zuvor ausgewählten Produkte wurden von insgesamt 250 Frauen auf einen Zeitraum von zwei Wochen auf eher empfindlichen Hautpartien, wie z.B. Unterarm Innenseite, getestet.

Die perfekte Körperlotion

Eine perfekte Körperlotion sollte sich einfach auftragen lassen, sehr schnell einziehen und später keinesfalls klebrig anfühlen. Die Haut sollte auch noch nach 12 Stunden Feucht gehalten werden, sowie die Haut mit den nötigen Fetten versorgen. Bei dem Test von Stiftung Warentest hat die “Hautglättende Lotion” von Eucerin am besten abgeschnitten. Erwähnenswert sind trotzdem auch die um einiges billigeren Produkte, welche die Probandinnen auch überzeugen konnten, wie z. B. “Garnier Skin Naturals bodyurea”.

Eine Feuchtigkeits Creme oder Lotion gegen trockene Haut ist ausserdem sehr empfehlenswert für alle die öfter Sonnenbäder nehmen oder ins Solarium gehen. Denn diese versorgen die empfindliche Körperhülle (Haut) nach jedem intensiven Sonnenbad mit wichtigen Nährstoffen – dadurch hält übrigens auch die Bräune um einiges länger und wirkt intensiver.

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Die Haut zählt zu den wichtigsten Organen des Menschen – und sie ist das größte dazu: Sie nimmt etwa ein Sechstel des Körpergewichtes ein (zehn bis 15 Kilo). Bei einem Erwachsenen bedeckt sie eine Fläche von rund 1,6 Quadratmetern, bei robusteren Personen können es durchaus zwei Quadratmeter werden.

Hautschichten

Haut kann man sehen, fühlen, riechen, schmecken. Darüber hinaus übernimmt sie eine Reihe wichtiger Funktionen, die für das nackte Überleben unverzichtbar sind. Ein vielschichtiges Kunstwerk Sie besteht aus verschiedenen Schichten, die eng miteinander zusammenarbeiten. Jede Schicht mit ihren besonderen Bestandteilen hat spezielle Aufgaben. Alle Funktionen der einzelnen Hautbestandteile sind aufeinander abgestimmt und funktionieren als ein Gesamtkunstwerk. Die zahlreichen Komponenten der Haut lassen sich grob in drei Schichten gliedern: Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Corium) und Unterhaut (Subcutis).

Oberhaut

Außen, der Umwelt zugewandt, liegt die Oberhaut: in ihren tieferen Zonen, in der Basalzellschicht wachsen kontinuierlich Zellen nach. Diese Zellen wandern nach außen, sterben pflichtgemäß ab und bilden so die Hornschicht, die äußerste, robuste Lage der Haut. Die Hornschicht dient gleichsam als Verschleißschicht für den Alltag: bei jeder Berührung, beim Reiben der Kleidung und natürlich beim Baden und Duschen reibt sie sich regelrecht für uns auf. Das soll sie und das muss sie tun, denn von innen wachsen ja immer neue Hornzellen nach. Im Verlauf von rund einem Monat hat sich die Oberhaut auf diese Weise erneuert.

Lederhaut

Darunter befindet sich die Lederhaut. Der Name spricht Bände: sie sorgt für den Zusammenhalt. Viele elastische Fasern und Bindegewebe, Collagen, sorgen für Widerstandskraft und Reißfestigkeit. Hier liegen auch die Ausläufer der Nerven, die mit ihren Sensoren Informationen aus der Umwelt aufnehmen und weiterleiten. Es gibt spezielle Empfänger für Wärme, Kälte und Druck, die uns eine Orientierung in der Umwelt ermöglichen.

Darüber hinaus melden sie zudem Schmerz und Juckreiz weiter. Ohne diese Sinne wäre ein normales Leben nicht möglich. Ebenfalls in der Lederhaut sitzen Talg- und Schweißdrüsen, die mit ihren Sekreten unter anderem den Fettfilm auf der Haut erhalten. Wohl gefettet bleibt die Haut elastisch und geschmeidig, geschützt vor Austrockung und sogar vor chemischen Einflüssen und Bakterien. Haben dennoch einmal Bakterien oder andere kleine Feinde diese Barriere überwunden, tritt die nächste, wesentlich leistungsfähigere Abwehr in Aktion: Die Haut ist der Vorposten der Körperabwehr, des Immunsystems.

Hier werden eindringende Krankheitskeime erkannt und Abwehrreaktionen eingeleitet. Durch die Schweißdrüsen kann der Körper Schlacken und Giftstoffe ausscheiden sowie den Gehalt von Flüssigkeiten und Mineralstoffen im Körper regulieren. Dies ist notwendig, um im Organismus gleichbleibende biologische, chemische und physikalische Bedingungen zu erhalten. Denn wenn diese Bedingungen vom Sollwert abweichen, können die lebensnotwendigen chemischen Reaktionen im Körper nicht mehr oder nicht mehr richtig ablaufen.

Unterhaut

Unter der Lederhaut wiederum liegt die Unterhaut: Von hier aus reicht das filigrane Geflecht der Blutgefäße bis hinauf in die Basalzellschicht. Das zirkulierende Blut transportiert die Nährstoffe in diese Schicht intensiven Zellwachstums. Die Äderchen lassen sich hier je nach Bedarf verengen und erweitern: Auf diese Weise gelangt mehr oder weniger Blut in die äußeren Hautschichten; entsprechend wird mehr oder weniger Wärme an die Umgebung abgeführt.

Kann auf diese Weise nicht genug Wärme abgeleitet werden, treten zusätzlich die Schweißdrüsen stärker in Aktion: sie produzieren Schweiß, der verdunstet. Und verdunstende Flüssigkeit kühlt. Wird es dagegen zu kühl, reduziert der Körper die zirkulierende Menge Blut in der Haut, damit weniger Wärme an die Umwelt abgestrahlt wird und so dem Körper verloren geht. Denn entscheidend bleibt die Temperatur im Körperkern. Reicht diese Maßnahme noch nicht aus, entsteht die Gänsehaut: die Haarmuskeln ziehen sich zusammen und die Haare und Härchen richten sich auf. Dadurch entsteht ein wenig Wärme durch die Arbeitsleistung der vielen kleinen Muskeln. Außerdem mindern die aufgerichteten Härchen die Luftzirkulation rund um den Körper, es entsteht eine wärmende Schutzschicht.

Als die Menschen noch dicht behaart waren, half diese Technik mit den aufgerichteten Haaren, heute dagegen muß ein Pullover den Pelz ersetzen. Durch diese Techniken kann der Körper die Körpertemperatur auch bei stark schwankender Umwelttemperatur stabil halten. Nicht zuletzt schützt die Haut vor einer weiteren Gefahr aus der Umwelt: Das Licht. Im Übermaß kann es, insbesondere die ultravioletten Anteile des Sonnenlichts, die Zellen schädigen. Die Pigmentierung, durch Sonnenlicht aktiviert, schützt vor der ultravioletten Strahlung – je nach Hauttyp und Bräunung mehr oder weniger intensiv. So vielgestaltig und komplex sind die Aufgaben und Funktionen der Haut: Da ist es plausibel, daß Störungen auch nur einzelner Funktionen weitreichende Folgen haben und das Wohlbefinden massiv beeinträchtigen können.

Aufgaben der Haut

  • Schutz vor Gefahren aus der Umwelt (Krankheitskeime, Schädlinge, Gifte) : Die Haut schützt zudem vor schädlichen Umwelteinflüssen. Um Schädlinge und Gifte abzuwehren, hat sie einen Säureschutzmantel. Diesen Schutzmantel bilden nützliche Bakterien, die auf der Haut leben. Sie ernähren sich von abgestorbenen Zellen, Talg und Schweiß. Im Gegenzug produzieren sie eine chemisch leicht saure Schutzschicht, die wiederum als Barriere gegen andere, unerwünschte Krankheitserreger dient.
  • wichtige Abwehrstation des körpereigenen Immunsystems: Die Haut gehört als ein bedeutsamer Bestandteil zum körpereigenen Immunsystem. Wenn Krankheitskeime trotz Säureschutzmantel in die Haut eingedrungen sind, setzt eine Alarmkette ein: Weiße Blutkörperchen werden mobilisiert, die die Krankheitserreger buchstäblich auffressen. Außerdem senden sie Signalstoffe aus, um weitere weiße Blutkörperchen anzufordern. Einige dieser Signalstoffe regen zudem die Erweiterung der Blutgefäße an. Die betroffene Hautpartie wird besser durchblutet und damit werden zusätzlich weitere erregerfressende Blutkörperchen herangeholt – eine Entzündung ist im Gange, die Haut gerötet durch die intensivere Durchblutung. Hat ein weißes Blutkörperchen einen angreifenden Krankheitserreger aufgefressen, stirbt es bald. Solch eine Abwehrschlacht erfordert bisweilen viele Opfer. Ihre Überreste bilden schließlich den Eiter.
  • reguliert den Flüssigkeitshaushalt des Körpers: Die Haut sorgt dafür, dass der Körper innen weder zu trocken noch zu feucht wird. Denn beides wäre lebensgefährlich. In der Haut befinden sich Talgdrüsen, die Fett absondern. Dieses Fett breitet sich auf der Haut aus und verhindert, daß weder zu viel Feuchtigkeit nach außen gelangt, noch zuviel Wasser von außen eindringt. Funktionierte das nicht, bedeutete ein Tag an der Luft oder ein Bad schon das Ende.
  • regelt die Körpertemperatur: Der Körperkern – dazu zählen Kopf und Rumpf – braucht ständig 36 bis 37 Grad Celsius. Nur einige Grad mehr oder weniger wären bereits lebensbedrohlich, weil wichtige chemische Prozesse im Körper aus dem Ruder laufen würden. Droht die Körpertemperatur zu steigen, weil es draussen zu warm ist oder körperliche Arbeit in den Muskeln Wärme erzeugt, greift flugs die Klimaanlage ‚Haut‘ ein: Sie erweitert die Blutgefäße unter der Oberfläche – die Haut erwärmt sich, weil mehr Blut die äußeren Schichten durchströmt. Die wärmere Haut gibt automatisch mehr Wärme an die Umgebung ab (solange die Lufttemperatur die Körpertemperatur nicht übersteigt). Lässt sich dadurch die Körpertemperatur nicht mehr stabil halten, sondert die Haut mehr Schweiß ab. Wenn Flüssigkeit verdunstet, nimmt sie viel Wärme mit sich fort. Verdampft der Schweiß auf der Haut, kühlt er die Oberfläche ab. Dazu muss der Schweiß noch lange nicht in sichtbaren Strömen herunter laufen.
  • arbeitet beim Stoffwechsel mit : Auch für einen Teil des Stoffwechsels wird die Haut gebraucht. Dieses schwerfällige Wort bezeichnet eine riesige Anzahl chemischer und biologischer Vorgänge, an denen nahezu alle Komponenten des Körpers beteiligt sind – alles mit dem Ziel, aus der Nahrung Energie und Aufbaustoffe herauszuziehen und die Abfallprodukte wieder loszuwerden. Obwohl man es ihr nicht ansieht, hat auch die Haut daran ihren Anteil zu leisten. Mit dem Schweiß befördert die Haut überflüssige Salze, Mineralien und Schlacke (Ausscheidungsprodukte) nach draußen.
  • schützt vor Sonnenstrahlung : Sonnenschein macht Spaß. Und überhaupt gäbe es ohne ihn kein Leben auf der Erde. Doch er kann auch Schaden anrichten; zum Beispiel in ungeschützten Körperzellen. Ganz obenauf betrifft das natürlich die Haut. Menschliche Zellen sind sehr empfindlich gegenüber ultravioletten Strahlen. Ohne wirksamen Sonnenschutz würde man nicht lange leben, weil das ultraviolette Licht der Sonne die Erbsubstanz in den Zellen beschädigte. Das Ergebnis wäre fatal: Die Zellen würden absterben. Da das niemand lange mitmacht, ist die Sonnenschutzfunktion der Haut so enorm wichtig. Mit drei natürlichen Mechanismen sorgt die Haut deshalb für Lichtschutz. Alle drei zusammen können im Idealfall einen Schutz aufbauen, der einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 80 entspräche. Damit könnte man sich 80mal länger in der Sonne aufhalten als ohne Sonnenschutz.
  • vermittelt Kontakt zur Umwelt (Wärme- und Kältegefühl, Tastsinn, Juckreiz, Schmerz) :Die Haut übermittelt Wärme, Kälte, Schmerz und Juckreiz an das Gehirn. Diese Fähigkeiten helfen, sich in der Umwelt zu orientieren. Und mehr noch: Sie vermitteln angenehme Gefühle und warnen vor Gefahren. Kommt man etwa mit der Hand einer Kerzenflamme zu nahe, leitet die Haut die Information “Wärme” weiter. Wenn das noch nicht reicht, schickt sie “Schmerz” hinterher. Dann weiß das Nervensystem: „Hier droht Schaden“ und kommandiert ganz schnell: „Finger weg, zurückziehen“ und eventuell: „Finger in den Mund stecken, die Spucke kühlt“.
  • zeigt – freiwillig oder unfreiwillig – Gefühle (Erröten, Mimik): Aber es muss beileibe nicht nur Schmerz sein, den die Haut übermittelt. Ganz im Gegenteil. Dank des Sinnesorgans “Haut” wird auch Kuscheln erst schön. Darüber hinaus verleiht die Haut auch die Fähigkeit, Gefühle nach außen zu vermitteln. Die Mimik, in der sich Zuneigung, Abneigung, Sympathie oder Antipathie ausdrückt, ist eine Bewegung der Gesichtshaut. Man kann jemandem am Gesicht ablesen, ob er sich wohlfühlt, Angst hat oder sogar krank ist. Ebenso kann man anderen durch die Mimik deutlich machen, was man gerade empfindet.

Krankheitssignale der Haut

Trotz der Vielseitigkeit der Haut: Ihre Möglichkeiten, sich bei Erkrankungen mitzuteilen, sind recht begrenzt. Lediglich auf sieben Arten kann sie auf Reize von innen oder außen reagieren:

  1. Flecken: Die Farbe der Haut ändert sich, zumeist ins rote, auf einer begrenzten Fläche. Das zeigt an, daß sich die Blutgefäße aus irgend einem Grund erweitern und die Durchblutung der betroffenen Stelle intensiviert wird oder gar Blut aus den Adern heraustritt. Bei gebräunter Haut kommt auch bräunlich schwärzliche Verfärbung vor. Ein Sonnenbrand oder eine Verbrennung zum Beispiel rufen ausgedehnte Flecken hervor.
  2. Quaddeln: klar begrenzte Schwellungen der Haut. Quaddeln sind typische Anzeichen allergischer Reaktionen.
  3. Knötchen: etwa linsengroße Hauterhebung, ausgelöst durch die Vermehrung von Zellen und Zellprodukten.
  4. Papeln: Knötchen unterhalb der Oberhaut.
  5. Pusteln: mit Eiter gefüllte Hohlräume in der Oberhaut. Verursacht werden Pusteln häufig durch Infektionen.
  6. Bläschen: helle, transparente, mit Blutflüssigkeit gefüllte Hohlräume.
  7. Blasen: wie die Bläschen flüssigkeitsgefüllte Hohlräume aus einer oder mehreren Kammern in der Oberhaut. Sie entstehen durch Reibung, zum Beispiel durch scheuernde Schuhe, oder Verbrennungen und ähnliches.

Diese grundlegenden Hauterscheinungen können wiederum nach einiger Zeit Folgeerscheinungen hervorbringen wie Schuppen, Krusten, Erosionen und Geschwüre. Bei Neurodermitis können alle diese Erscheinungen einzeln oder in Verbindung mit anderen auftreten. Zu unterscheiden sind Hautreizung, Ekzem und Neurodermitis:

Hautreizung

Als Hautreizung wird eine Irritation, eine Störung der Haut bezeichnet, etwa durch mechanische oder chemische Einflüsse. Eine Reizung zeigt sich durch Rötung und, wenn intensiver, Schmerz. Bei Menschen mit Neurodermitis reagiert die Haut oft sofort mit einem Ekzem.

Ekzem

Mit einem Ekzem reagiert die Haut auf Allergien und auf lang andauernde Reizungen. Die Symptome: Rötung, leichte Schwellung, feine Knötchen, Juckreiz und später Schuppung. In schweren Fällen nässen die betroffenen Hautareale.

Neurodermitis

Neurodermitis ist allgemein Name der Krankheit, bei der die Haut überempfindlich reagiert und zu Ekzemen neigt.

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