Was tun wenn man nachts nicht schlafen kann?

Schlafstörungen Hausmittel und Selbsthilfe

Immer mehr Menschen leider in der heutigen Zeit unter Schlafstörungen, allerdings muss nicht immer zwingend sofort ein Arzt aufgesucht werden, denn leichte Schlafstörungen können unter Umständen schon abgestellt werden, wenn der Betroffene seine Lebensgewohnheiten verändert und vor allem für eine bessere Schlafhygiene sorgt.

Dies bedeutet, dass der Betroffene zuerst einmal seine eigenen Schlafbedürfnisse kennenlernen muss, denn jeder Körper verlangt nach einer anderen Schlafmenge. Verordnet sich der Betroffene unbewusst zu viel Schlaf, dann kann es durchaus vorkommen, dass der Körper noch nicht ermüdet genug ist, um Schlaf und Ruhe zu finden.

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Auch die Schlafumgebung sollte angemessen geschaffen werden. Hierzu zählen unter anderem ein dunkler Raum, ein ruhiger Schlafplatz und außerdem eine angenehme Raumtemperatur, welche bei etwa 16 bis 18°C liegen sollte.

Auch regelmäßige Schlafzeiten können eine Art Gewohnheit auslösen und gelegentlichen Schlafstörungen Abhilfe schaffen. Sowohl körperliche als auch geistige Tätigkeiten sollte vor dem Schlafengehen grundsätzlich vermieden werden. Besser ist es, den Tag ruhig ausklingen zu lassen, damit sich der Körper auf den Schlaf einstellen kann.

Ein Vollbad oder auch ein entspannendes Fußbad, welches mit beruhigenden Zusätzen angereichert ist, können ebenfalls zu Müdigkeit führen.


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Wer unter Schlafstörungen leidet, sollte unter anderem einen Mittagsschlaf vermeiden. Weiterhin sollte das Bett nicht zum Lesen oder Arbeiten genutzt werde und es ist durchaus ratsam, für die innere Ruhe, wenn sich keine Uhr oder kein Wecker im unmittelbaren Sichtfeld befindet.

Chemische Wirkstoffe bei Schlafstörungen

Hat der Betroffene bereits versucht seine Verhaltensweise zu verändern und hat auch bereits einige Hausmittel oder pflanzliche Präparate verwendet, um seinen Schlafstörungen entgegenzuwirken, dann können unter Umständen auch chemische Wirkstoffe helfen.

In der Regel enthalten Schlaf- und Beruhigungsmittel mit chemischen Wirkstoffen, Substanzen wie zum Beispiel Diphenhydramin, Doxylamin oder auch Tryptophan. Diese können sowohl einzeln als auch in Kombination mit pflanzlichen Wirkstoffen in den verschiedenen Medikamenten als Einschlafhilfe vertreten sein.

Diphenhydramin und Doxylamin haben grundsätzlich eine beruhigende Wirkung, welche nicht nur den Schlaf anstoßen, sondern auch ein Durchschlafen ermöglichen sollen. Allerdings muss hier auch einiges bei der Anwendung beachtet werden.

So sollte eine Einnahme stets rechtzeitig erfolgen, etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen und weiterhin muss bedacht werden, dass die Einnahme etwa acht Stunden vor dem Aufstehen erfolgt, da es ansonsten zu Aufmerksamkeitsproblemen kommen kann und der Körper sich den ganzen Tag übermüdet und schlapp fühlt. Weiterhin dürfen diese Präparate nicht länger als eine Woche und keinesfalls zusammen mit Alkohol eingenommen werden.

Unter Umständen kann eine Einnahme dieser Medikamente auch zu Nebenwirkungen an den Verdauungs- und Ausscheidungsorganen führen, wie beispielsweise Verstopfungen oder Störungen der Harnblase.

Tryptophan ist ein Eiweißstoff und eigentlich nur für Menschen geeignet, welche andere Mittel nicht vertragen. Bevor sich ein gewünschter Erfolg als Einschlafhilfe einstellt, muss dieser Wirkstoff über mehrere Wochen durchgehend eingenommen werden.

Schlafbeschwerden wie verlängerte Einschlafzeit, häufiges nächtliches Aufwachen, flacher, unruhiger Schlaf führen zu Beschwerden am Tage, wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrations- und Leistungsschwäche, depressive Verstimmung und Muskelschmerzen. Fit über den Tag und gesund auf Dauer bleibt nur, wer gut schläft. Wer über einen längeren Zeitraum schlecht schläft, muss langfristig mit gesundheitliche Folgen rechnen: Der gestörte Schlaf kann Konzentrationsstörungen, Herzprobleme und Bluthochdruck verursachen, das Immunsystem schwächen und den Hormonhaushalt beeinträchtigen.

Worauf Sie am Abend achten sollten:

– verzichten Sie am Abend auf Nikotin, anregenden Tee (grüner Tee), Cola und Bohnenkaffee
– nehmen Sie keine schwere Mahlzeiten, sondern leichte Speisen zu sich
– sportliches Training sollte nicht am Abend, sondern am Vor- oder Nachmittag stattfinden
– Verzichten Sie auf Alkohol als Einschlafhilfe, besser sind Tees oder warme Milch
– tryptophanhaltige Nahrungsmittel wie Emmentaler, Puten-, Rindfleisch und Milch zusammen mit Kohlenhydraten begünstigen das Einschlafen
– entspannen Sie sich abends – körperlich und geistig. Z.B. mit einem Abendspaziergang, beim Lesen, Musikhören, einem Bad (evtl. als Zusatz Baldrian, Melisse oder Lavendel)
– wenn Sie sich von belastenden Gedanken nicht lösen könen, dann schreiben Sie sich diese von der Seele, bevor Sie zu Bett gehen
– ein Schlaftagebuch, in dem Sie Ihre Schlafgewohnheiten und Ihre Gedanken zur Schlafenszeit notieren, kann hilfreich sein, um das Schlafproblem zu erkennen
– achten Sie auf angenehme Schlafbedingungen, z.B. auf eine gute Raumtemperatur und Feuchtigkeit, aber auch auf eine gesunde Matratze
– vermeiden Sie elektrische Geräte im Schlafzimmer. Wenn dies nicht möglich ist, stellen Sie die Geräte in einem Abstand von mind. 1 Meter (Radiowecker) bzw. 4 Meter (Fernseher) vom Bett entfernt auf.

Falls diese Maßnahmen zu keinem Erfolg führen, Sie nachts stundenlang wachliegen oder sich tagsüber oft erschöpft und antriebslos fühlen oder sogar ungewollt einschlafen, dann sollten Sie mit Ihrem Arzt die Ursachen klären (z.B. ob organische oder seelische Erkrankungen vorliegen).

Schlafstörungen im Alter:

Schlafdauer und Schlafqualität ändern sich im Laufe des Lebens, d.h. im Alter verringert sich die nächtliche Schlafdauer, die Tiefschlafphasen nehmen ab, nächtliche Wachphasen häufen sich. Diese Änderungen gehören zum natürlichen Prozess des Älterwerdens und sollten nicht als etwas Krankhaftes betrachtet werden. Mehr als 7 Stunden Nachtschlaf dürfen Sie in der Regel im höheren Alter nicht mehr erwarten. Der verkürzte Nachtschlaf bedeutet aber nicht, daß Ihr Schlafbedürfnis insgesamt abnimmt.

Sie werden feststellen, dass Sie nicht mehr so belastbar sind wie früher und öfter am Tag müde oder schläfrig werden. Gönnen Sie sich ein kleines Nickerchen, nach dem Sie sich früher, als Sie noch von beruflichen und familiären Aufgaben gestresst waren, gesehnt haben. Der Mittagsschlaf und andere Tagesschläfchen sind echter (und sehr erholsamer) Schlaf.

Wenn Sie ihn zum Nachtschlaf hinzuzählen, werden Sie feststellen, dass Sie insgesamt wieder annähernd auf die gleiche Schlafmenge kommen wie früher, auf 7 oder mehr Stunden. Da ein Schläfchen am Tag jedoch den Schlafdruck am Abend verringert, sollten Sie ab dem späten Nachmittag möglichst darauf verzichten.

Guter Schlaf – Tipps zur Einschlafhilfe

Einschlafen ist keine Fertigkeit, die man erzwingen kann. Es wäre gar nicht so einfach methodisch zu beschreiben, wie das Einschlafen erfolgt und wer gestresst auf die Uhr blickt und sich den Vorsatz setzt: „Jetzt muss ich aber endlich einschlafen“ hat im Kontext einer erholsamen Nacht schon fast verloren. Der Mensch gleitet in die Welt der Träume und dabei gilt es loszulassen und sich einem unbewussten Programm hinzugeben, das in jedem Menschen gespeichert ist.

Träume sind mehr als Schäume

Der Schlaf des Menschen ist seit einigen Jahrzehnten auch Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung geworden und doch ist die Welt der Träume für viele Menschen ein Ort voller Geheimnisse, die vielleicht niemals gelüftet werden können. Die Psychoanalyse sieht in der Traumwelt Symbole, die auf

  • emotionale Probleme,
  • Hoffnungen und
  • Konflikte

hindeuten können. Es gibt Menschen, die an eine geradezu prophetische Macht der Träume glauben und selbst in der Bibel sind schon solche Phämomene beschrieben worden. Der vermeintliche Realist hält sich an das Motto: „Träume sind Schäume“ und findet doch keine rationale Erklärung dafür, warum das Bewusstsein des Menschen den Drang hat nachts über Stunden hinweg zu fantasieren.

Die Wissenschaft ist sich jedenfalls darüber einig, dass es nicht gesund für die Psyche eines Menschen ist, wenn ihm der Traum entzogen wird, selbst wenn ihm gleichzeitig ausreichende Schlafstunden gegönnt werden.

Methoden gegen Schlaflosigkeit

Obwohl man rund ein Drittel des eigenen Lebens verschläft (was nicht unbedingt als verlorene Zeit verstanden werden sollte), denkt der Mensch meist erst dann über den Schlaf nach, wenn es einmal Probleme damit gibt. Wer Nachts kaum oder gar nicht geschlafen hat, der wird sich die Frage stellen, wie schlafen eigentlich funktioniert. Warum hat das denn in Vergangenheit so gut geklappt? Und plötzlich wird das Bedürfnis nach einem tiefen Schlaf zum Thema.

Der moderne Mensch ist in Beruf und Alltag oft sehr gefordert und das kann auch die Ursache für Schlafstörungen sein. Die Probleme des täglichen Lebens belasten den Schlafwilligen so sehr, dass das Loslassen in die Welt der Träume schwerfällt. Immer wieder kreisen die Gedanken um die selben ungelösten Konflikte und der Schlaf will nicht kommen.

Man sollte schon mit dem Loslassen beginnen, bevor man sich ins Schlafzimmer begibt. Sport ist immer eine gute Lösung um dem Körper ein Bedürfnis nach Erholung zu verhelfen und eine gute Abenteuergeschichte, die man vor dem Einschlafen liest ist manchmal die bessere Inspiration für schöne Träume als intellektuelle Litaratur oder ein hektischer Krimi im Fernsehen.

Auch auf das Schlafzimmer kommt es an

Ein Schlafzimmer sollte ein Ort sein, in dem es außer dem Bett, einem guten Buch und einer Nachttischlampe nicht viele Gegenstände braucht. Je spartanischer das Schlafzimmer eingerichtet ist, desto größer die Chancen auf eine gute Nacht.

  1. Wer einen Fernseher und sein Handy im Schlafzimmer abstellt,
  2. wer im Bett noch einmal die Emails mit dem Laptop überprüft, der braucht sich über Schlafstörungen nicht zu beschweren.
  3. Man sollte nicht darauf verzichten, regelmäßig die Bettwäsche zu wechseln und auch der Schlafanzug sollte kein Kleidungsstück sein, das man über Wochen hinweg zu waschen versäumt.

Manche Menschen vergessen schlichtweg wie viele Stunden man jede Nacht in diesem Kleidungsstück verbringt.

Es ist auch kein schlechter Rat, gelegentlich einen Blick auf die eigene Matratze zu werfen. Wenn diese in die Jahre gekommen ist, dann ist eine Neuanschaffung angesagt. Das ist ein Kostenfaktor, den man dem eigenen Wohlbefinden während der Nacht in jedem Falle gönnen sollte.

Es gibt Menschen die schlafen am liebsten alleine, andere schlafen am besten mit der Liebsten an der Seite. Natürlich kann ein solch soziales Schlafen auch zu Belastung werden, wenn ein Schlafender zum Schnarcher wird. Dann sind vielleicht getrennte Schlafzimmer eine gute Lösung um beiden Personen eine gute nächtliche Erholung zu gönnen.

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