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Bedingungsloses Grundeinkommen – Anmeldung & Bewerbung

Die Nachrichten sind momentan prall gefühlt mit allerlei explosiven Neuigkeiten. Wie wäre es zur Abwechslung mit etwas ganz ungewöhnlich, was sich im ersten Moment wie eine Lüge anhört: Grundeinkommen, jeden Monat 1000 Euro einfach so. Klingt nach etwas für Dich, dann solltest Du Dir nicht die bedingungsloses Grundeinkommen-Anmeldung entgehen lassen.

Eine neue Studie des DIW möchte nun in Deutschland ein kleines Pilotprojekt starten und im größeren Ausmaß die Wirkung des bedingungslosen Grundeinkommens testen. Um bei dieser Initiative mitzumachen, kann man sich einfach bewerben und registrieren. Und damit bist Du nicht alleine, denn der Ansturm ist gigantisch: mehr als eine Millionen Menschen haben sich bereits beworben.

Davon solltest Du Dich aber nicht abbringen lassen, denn nachträglich hat DIW die Teilnehmerzahl angehoben, sodass die Bewerbungen noch bis in den November hinein weiterlaufen und man einen Platz in der Studie ergattern kann.

Bedingungsloses Grundeinkommen – Anmeldung und Bewerbung

Dabei musst Du auch kein ausschweifendes Essay verfassen um an der Studie teilzunehmen. Die bedingungsloses Grundeinkommen Anmeldung lässt sich einfach im Internet auf der folgenden Seite ausfüllen (https://www.pilotprojekt-grundeinkommen.de/teilnahme-bewerbung). Dafür muss nur die E-Mail-Adresse bestätigt werden und danach ein kurzer Fragebogen ausgefüllt werden.

Solltest Du in das Projekt aufgenommen werden, dann erhältst Du monatlich 1200 Euro auf die Hand ohne eine Gegenleistung. Nun, fast. Es handelt sich hierbei um eine Studie, sodass man natürlich entsprechende Befragungen beantworten muss und einen Bericht führen muss. Dabei wirst Du insgesamt mit 119 weiteren Teilnehmern die zukünftige Lage bestimmen.

Am Ende der dreijährigen Periode, werden die Ergebnisse der 120 Teilnehmer mit denen von 1380 weiteren Teilnehmern verglichen. Die 1380 anderen Teilnehmer haben in dieser Zeit kein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten. Danach erfolgt eine entsprechende Auswertung.

Die Studie über das Grundeinkommen

Solltest Du es nach Deiner bedingungsloses Grundeinkommen Anmeldung in die Studie schaffen, dann zieht sich der Gesamtzeitraum auf drei Jahre. Innerhalb dieser drei Jahre soll die kurzfristige Wirkung des Modells aufgezeichnet werden und wird dann in positive und negative Aspekte unterteilt.

Über den Zeitraum von drei Jahren bekommst Du dann monatlich eine Unterstützung zwischen 1000 € und 1200 Euro. Was Du mit diesem Geld anstellst, dass ist vollkommen Dir überlassen. Bedenke dabei, dass andere Zusatzleistungen, wie beispielsweise Transfergeld, Sozialhilfen oder die Rente für diesen Zeitraum entfallen. Diese Unterstützungen gehen in das bedingungslose Einkommen über.

Ist ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzierbar?

Die Finanzierung ist absolut möglich. Etabliert man dieses Modell in der Gesellschaft, dann entfallen natürlich andere Unterstützungen. Der Staat würde dann von folgenden Leistungen entlastet werden:

  • Transferleistungen
  • Arbeitslosengeld
  • Sozialhilfen
  • Rente
  • Ausbildungsförderungen
  • Kindergeld

Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Leistungen, die dann nicht weiter ausgezahlt werden, bzw. in das Grundeinkommen einfließen. Zusätzlich muss man bedenken, dass durch die Umstellung des Systems auch Kosten für entsprechende Apparate wegfallen. Die Bürokratie und die Sozialverwaltung gestalten sich weitaus einfacher und verschlingen weitaus weniger Kosten.

Im Zusammenhang mit der Rationalisierung, spart man auch bei dem komplizierten Steuersystem. Das bestehende Steuersystem vereinfacht sich, wodurch weitere Kosten eingespart werden. Zusätzlich kann das Modell eine sehr gute Chance sein, um die Produktivität der Menschen zu fördern.

In der Arbeitswelt entgegnet man Rationalisierungsprozessen und die Lohnnebenkosten für Arbeitgeber lassen sich senken. Berufe, welche bisher sehr unattraktiv erschienen, weil sie schlecht bezahlt wurden, finden nun mehr Zulauf. Doch dafür braucht es auch eine attraktive Gestaltung der Arbeitsatmosphäre, was sich durch ein Grundeinkommen umsetzen lässt-

Wer finanziert das bedingungslose Grundeinkommen?

Im großen Konstrukt finanziert natürlich der Staat das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens. Das ist vor allem durch die entsprechenden Einsparungen, welche durch das Modell entstehen möglich. Die bisherigen Konstellationen, welche uns im Alltag aushelfen sollen, würden dann in das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens übergehen.

Wie hoch ist das Grundeinkommen?

Wie bereits erwähnt ist das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens immer noch heiß umstritten. Insbesondere in der Geldmenge gibt es verschiedene Ansichten und Ansätze, sodass man keine konkrete Summe nennen sollte. Zurzeit belaufen sich viele Theorien auf zwei Summen: 1000 Euro und 1200 Euro.

Bei der derzeitigen Studie beläuft sich die Summe auf 1000 Euro. Hast Du also Deine „Bedingungsloses Einkommen-Anmeldung“ abgeschlossen, dann kannst Du Dich vielleicht auf 1000 Euro im Monat freuen. Natürlich ist Dir dabei freigestellt, was Du mit diesem Geld anfängst.

Wie wahrscheinlich ist das bedingungslose Grundeinkommen?

Die Thematik ist ein kleines Pulverfass in der Politik, denn hier müssen der politische und ökonomische Wille übereinstimmen. Ansonsten hapert es an der Umsetzung und das Modell kann den Anforderungen nicht gerecht werden. Wie Du siehst gibt es jetzt erst Studien, welches das entsprechende Verhalten der Menschen analysieren und festhalten soll.

Es gibt unzählige Diskussionen über Vorteile und Nachteile, wobei man eben anmerken muss, dass die Vorteile sich teilweise nur auf Spekulationen belaufen. „Man könnte …“, „Es wäre möglich, dass …“. Die überzeugenden und auf Fakten basierenden Argumente fehlen noch, und bis diese zusammengestellt sind, wird es noch einige Zeit dauern.

Nichtsdestotrotz bringt man mit der eigenen Bedingungsloses Grundeinkommen-Anmeldung die Forschung ein ganzes Stück weiter, sodass wir vielleicht schon in naher Zukunft die ersten Änderungen spüren!

Ein Blick in andere Länder verspricht dabei auch eine gute Chance. So wurden ähnliche Studien und Experimente bereits in Finnland und in den Niederlanden durchgeführt. Auch in Namibia gab es den ersten (erfolgreichen) Versuch. Die Befürchtungen und Nachteile konnten nämlich in keinem dieser Versuche festgestellt werden.

Es fand ein bewusster Umgang mit dem Geld statt, sodass man entweder für eine bessere Zukunft investierte oder in ein gesünderes Jetzt investierte. Krankheiten wurden nicht verschleppt, sondern auskuriert, Materialien wurden eingekauft, verfeinert und weiterverkauft. Von phlegmatischen Neigungen fehlt jede Spur.

Bleibt dieser Trend so erhalten, dann können wir auf das Grundmodell hoffen, um unsere allgemeine Lebensqualität nachhaltig und für kommende Generationen zu verbessern.

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